Füchse Berlin

Füchse Berlin dürfen nicht nach Lissabon reisen

Inga Böddeling
Für Milos Vujovic und die Füchse Berlin startet die Rückrunde später als geplant. 

Für Milos Vujovic und die Füchse Berlin startet die Rückrunde später als geplant. 

Foto: Andreas Gora / picture alliance / Andreas Gora

Das European-League-Spiel der Füchse Berlin in Lissabon am kommenden Dienstag findet nicht statt. Grund sind Reisebeschränkungen.

Berlin. Die Füchse Berlin müssen sich noch etwas gedulden. Für den Handball-Bundesligisten geht es nach der WM-Pause nicht wie geplant am kommenden Dienstag weiter. Die Partie in der European League gegen Sporting Lissabon wurde abgesagt, wie die Berliner am Freitag mitteilten.

Der Grund dafür ist die verschärfte Corona-Lage in Portugal. Das Land gehört mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 800 zu den Hochrisikogebieten in Europa, die Füchse müssten nach ihrer Rückkehr aus Lissabon in Quarantäne. „Und das können wir uns nicht leisten“, sagte Sportvorstand Stefan Kretzschmar.

Nachholtermin steht noch nicht fest

Das Spiel hätte eigentlich schon am 17. November stattfinden sollen, war aber wegen der Corona-Infektionen von Marian Michalczik und Milos Vujovic abgesagt worden. "Der Spielausfall ist sehr schade, wir hatten uns ganz bewusst für diesen ganz frühen Termin entschieden, um eine Entzerrung des Wettkampfkalenders zu ermöglichen", erklärte Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning. "So bleiben wir auf Kosten für Flüge und Hotel hängen und haben einen verspäteten Einstieg in die Rückrunde."

Wann das erneut verschobene Spiel nachgeholt wird, ist ungewiss. Fest steht aber, dass die Füchse nun am Sonntag (16 Uhr/Sky) im Heimspiel gegen Tusem Essen in die Rückrunde starten.

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