Kader

Füchse-Profi Marian Michalczik will zur Handball-WM

Nach der Absage von fünf Profis macht sich neben Paul Drux ein weiterer Füchse-Spieler Hoffnungen auf eine Nominierung.

Marian Michalczik findet sich bei den Füchsen Berlin schon gut zurecht.

Marian Michalczik findet sich bei den Füchsen Berlin schon gut zurecht.

Foto: Andreas Gora / picture alliance / Andreas Gora

Berlin. Wie Paul Drux würde auch Marian Michalczik als zweiter Füchse-Profi im erweiterten Kader der Nationalmannschaft an der Handball-Weltmeisterschaft in Ägypten gerne teilnehmen. „Ich habe mein grünes Licht gegeben, dass wenn ich eingeladen werden sollte, dass ich dann dabei bin“, sagte Michalczik. Dies habe er Bundestrainer Alfred Gislason auch schon mitgeteilt.

Gedanken habe er sich aber schon gemacht. „Aber ich kann die Sache vielleicht etwas entspannter angehen“, sagte der 23-Jährige. Denn Michalczik wurde bereits positiv auf das Corona-Virus getestet und musste eine zweiwöchige Quarantäne absolvieren. „Deshalb ist das nicht mehr so gravierend, weil ich einer derjenigen bin, der das Thema - wenn man darauf vertrauen kann - erst einmal für einige Zeit hinter sich lassen kann“, sagte er.

Eine erneute Infektion bei der Weltmeisterschaft vom 13. bis 31. Januar hält Michalczik für unwahrscheinlich. „Ich habe diesen Virus mehr oder weniger durchlaufen. Wahrscheinlich habe ich jetzt diese Antikörper in meinem Körper“, sagte der Rückraumspieler. Die Krankheit hat ihn aber dennoch zurückgeworfen. „Ich habe auch meine Nachwehen gehabt und natürlich einen Trainingsrückstand“, sagte er. Mit Sonderschichten im Training versucht er jetzt wieder seine Topform zu finden.

Die will Michalczik spätestens bei der Weltmeisterschaft zeigen. Am Montag wird der Kader bekanntgegeben. In Patrik Wienczek, Hendrik Pekeler, Steffen Weinhold, Finn Lemke und Vereinskollege Fabian Wiede haben fünf Bundesliga-Profis abgesagt. „Diese Entscheidung muss man absolut respektieren. Aber natürlich bricht eine Menge Qualität weg“, sagte Michalczik. Der Berliner bleibt optimistisch: „Gerade in Deutschland gibt es eine richtig gute Breite. Es wird sich Raum bieten für andere. Und vielleicht sind wir dann unberechenbarer, wenn das eine oder andere nicht so bekannte Gesicht dabei ist.“