Füchse Berlin

Füchse-Profi Lindberg ist gegen Stuttgart nicht zu stoppen

Die Füchse Berlin feiern dank Torjäger Hans Lindberg beim 31:25 gegen Stuttgart den sechsten Sieg in Folge.

Hans Lindberg traf für die Füchse Berlin gegen Stuttgart gleich elf Mal.

Hans Lindberg traf für die Füchse Berlin gegen Stuttgart gleich elf Mal.

Foto: Andreas Gora / picture alliance / Andreas Gora

Berlin. Auch bei Treffer Nummer elf schnellte noch die Faust gen Hallendecke. Hans Lindberg bekam am Dienstagabend einfach nicht genug. Der 39 Jahre alte Profi der Füchse Berlin zirkelte von seiner rechten Seite aus so gut wie jeden Ball in den Kasten. Der Lohn: elf Tore und ein 31:25 (15:15) des Berliner Handball-Bundesligisten gegen den TVB Stuttgart.

„Ich bin natürlich zufrieden mit dem Ergebnis“, sagte Torjäger Lindberg. Der sechste Sieg in Folge war aber nicht nur dem routinierten Rechtsaußen der Füchse zu verdanken. Auch Dejan Milosavljev hatte im Tor einen Sahne-Tag erwischt und am Ende dreizehn Paraden auf dem Konto. „Wir hatten mit Dejan einen starken Rückhalt über das ganze Spiel“, lobte Trainer Jaron Siewert.

Füchse-Trainer Siewert mit Extra-Lob für Lindberg

Seine Mannschaft hatte stark begonnen und früh den Eindruck erweckt, dass an diesem Dienstagabend in der leeren Max-Schmeling-Halle nur wenig anbrennen dürfte. Schon nach zehn Minuten traf Hans Lindberg zur verdienten Fünf-Tore-Führung. „Hans ist extrem wichtig für uns, hat wieder ein bärenstarkes Spiel gemacht“, erklärte Siewert. „Er hat einen super Lauf und den kann er gern noch bis Weihnachten weiterführen.“

Fast hätte die Füchse dann aber ein sechs Minuten langer Blackout den sicher geglaubten Sieg gekostet. Weil sich Kapitän Paul Drux und Co. ab der 19. Minute zu viele Fehler leisteten, brachte ein 0:6-Lauf die Stuttgarter wieder ins Spiel – das Unentschieden zur Pause war die unschöne Folge aus Füchse-Sicht. Trainer Jaron Siewert fand in der Kabine aber offenbar die richtigen Knöpfe.

Am Sonntag geht es für die Füchse Berlin nach Balingen

Seine Mannschaft konterte direkt nach Wiederanpfiff ebenfalls mit einem 6:0-Lauf, der die komfortable Sechs-Tore-Führung wiederherstellte (37. Minute). „Das war letztendlich spielentscheidend“, befand Coach Siewert. Stuttgart fehlte danach die Kraft, um sich noch einmal heranzuarbeiten. Und die Füchse? Nutzten die Schockstarre der Schwaben und belohnten sich – wie schon am vergangenen Sonnabend in Ludwigshafen (34:23) – mit einem ungefährdeten Erfolg.

Platz vier ist damit erst mal gesichert. Am kommenden Sonntag (16 Uhr, Sky) müssen die Füchse nachlegen. Dann geht es zum Auswärtsspiel zum Tabellen-16. nach Balingen-Weilstetten.

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