Füchse Berlin

Füchse wollen in Leipzig zurück in die Spur

Die Füchse Berlin hoffen nach dem Derby-Dämpfer gegen Magdeburg auf Wiedergutmachung und Punkte in Leipzig.

Solche Gesichter wie nach der Niederlage gegen Magdeburg soll es am Sonntag in Leipzig bei den Füchsen Berlin um Fabian Wiede (M.) nicht geben.

Solche Gesichter wie nach der Niederlage gegen Magdeburg soll es am Sonntag in Leipzig bei den Füchsen Berlin um Fabian Wiede (M.) nicht geben.

Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin. Aus dem Tritt zu kommen, kann schmerzhaft sein. Vor allem, wenn so ein Kontrollverlust mit einer deftigen Derby-Pleite einhergeht. Das mussten auch die Füchse Berlin in dieser Woche erleben. Nach dem 22:32 gegen den SC Magdeburg stand deshalb erst einmal Aufarbeitung auf dem Programm. Damit die nächste Partie in der Handball-Bundesliga am Sonntag beim SC DHfK Leipzig (13.30 Uhr, Sky) etwas Zählbares einbringt.

„Wir werden probieren, wieder in unseren Rhythmus zu kommen“, sagt Fabian Wiede, der am vergangenen Dienstag sein Comeback nach zehn Monaten Verletzungspause gegeben hat. Dass direkt wieder ein Ostderby ansteht, stört den Nationalspieler wenig: „Das Spiel ist wichtig. Da ist es egal, ob Leipzig kommt oder Coburg oder Kiel.“

Füchse hoffen auf die Rückkehr von zwei Verletzten

Trainer Jaron Siewert hat gegen den SCM eindrucksvoll gezeigt bekommen, wo die Schwächen seiner Mannschaft liegen. Die Abwehr war löchrig, konnte dem Gegner kaum etwas entgegensetzen, im Angriff fehlten Abstimmung und Ideen. „Wir wollen eine kompakte, aggressive Abwehr stellen. Im Angriff ist das Ziel, mehr Spielfluss hinzukriegen“, erklärt Siewert. Und Wiede fordert: „Wir dürfen nicht so viele einfache Tore bekommen. Das wird das Hauptaugenmerk sein.“

Dass mit dem 26 Jahre alten Spielmacher ein Langzeitverletzter in die Mannschaft zurückgekehrt ist, hat das Gefüge auf dem Feld ein wenig durcheinandergebracht. Die Laufwege passten noch nicht, ein Grund, warum Magdeburg die Füchse derart überrennen konnte. Gegen Leipzig hoffen die Berliner nun auf zwei weitere Rekonvaleszenten: Abwehrchef Jakov Gojun und Zugang Milos Vujovic.

Aktuell stehen die Füchse nur auf Tabellenplatz 13

Damit hätte Siewert langsam aber sicher wieder den Kader zur Verfügung, mit dem die Füchse die vorderen Plätze in der Tabelle angreifen wollen. „Mit den Ambitionen, die wir haben, ist jedes Spiel wichtig“, weiß der 26 Jahre alte Coach. Nach zwei Spieltagen sagt die Tabelle zwar noch nicht so viel aus, Platz 13 ist aber definitiv nicht das, was sich der Klub aus der Hauptstadt zum Saisonstart vorgestellt hat.

Zumal in dieser Saison, in der bis Weihnachten zwei bis drei Mal die Woche gespielt wird, ein wichtiges Spiel das nächste jagt. Schon am kommenden Donnerstag empfangen die Füchse die TSV Hannover-Burgdorf. Dann vielleicht mit zwei Punkten aus Leipzig im Gepäck.

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