Füchse Berlin

Füchse wollen nach Sieg nicht noch ein positives Ergebnis

Die Füchse machen den ersten Schritt Richtung Europa-League-Gruppenphase und hoffen auf negative Corona-Tests.

Marian Michalczik, Zugang der Füchse Berlin, sieht noch Verbesserungspotenzial.

Marian Michalczik, Zugang der Füchse Berlin, sieht noch Verbesserungspotenzial.

Foto: Tilo Wiedensohler via www.imago-images.de / imago images/Camera 4

Berlin. Der erste Weg führte direkt in die Charité. Nachdem die Füchse Berlin am Mittwochnachmittag wieder in der Hauptstadt gelandet waren, ging es für den Handball-Bundesligisten erst mal zum Corona-Test. Die Reise ins Risikogebiet Ungarn soll schließlich keine unschönen Nachwirkungen haben.

Ein positives Ergebnis reicht ja auch. Das hatten die Berliner am Dienstagabend in der zweiten Qualifikationsrunde der European League bei Gyöngyös mit ihrem 25:23 (12:9)-Sieg schon eingefahren. Der erste Schritt Richtung Gruppenphase des europäischen Wettbewerbs ist damit gemacht, der zweite soll am kommenden Dienstag (20.45 Uhr, Max-Schmeling-Halle) folgen.

Bei den Füchsen fehlt noch die Abstimmung

„Wir haben jetzt eine knappe Woche, um das Spiel aufzuarbeiten“, sagte Füchse-Zugang Marian Michalczik, der sein Debüt für die Berliner feierte. Aufzuarbeiten gibt es tatsächlich eine Menge. Ganz so locker war der Sieg im ersten Pflichtspiel seit mehr als sechs Monaten nicht. Schnelle Ballverluste, viele Tempogegenstöße, dominieren konnten die Füchse den vermeintlich schwächeren Gegner aus Gyöngyös nicht wirklich.

„Man hat gesehen, dass das eine oder andere Sache noch nicht geklappt hat“, bekannte Trainer Jaron Siewert. „Aber über allem steht der Sieg.“ Und auch Neu-Spielmacher Michalczik musste eine etwas „holprige“ Bilanz ziehen: „Wir hätten einiges besser machen können. Vor allem unser Rückzugsverhalten. Da haben uns die Gyöngyös-Jungs doch relativ häufig überlaufen.“

Füchse wollen im Rückspiel 500 Fans begrüßen

Wieder einmal war es einem starken Dejan Milosavljev im Tor zu verdanken, dass die Füchse nicht mit einer Niederlage im Gepäck zurück nach Berlin reisen mussten. Der serbische Keeper parierte insgesamt 39 Prozent der Bälle, die die ungarischen Gastgeber auf seinen Kasten warfen. Und ließ sich auch nicht von der hitzigen Atmosphäre in der Arena aus der Ruhe bringen. Mehr als 700 Zuschauer waren gekommen, nur wenige hielten sich an Abstandsregeln oder die Maskenpflicht.

Am kommenden Dienstag in Berlin soll das anders laufen. 500 Fans dürfen in die Halle, um die Füchse dabei zu unterstützen, auch den letzten Schritt Richtung Europa zu machen – diszipliniert und coronakonform. Trainer Siewert ist optimistisch: „Ich bin guter Dinge, dass wir auch das Rückspiel positiv für uns gestalten werden.“ Zumindest was das Ergebnis angeht.

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