Handball

Schwerer Schlag für die Füchse: EHF-Cup-Finale abgesagt

Durch die Absage des EHF-Cup-Finals können sich die Füchse nun nicht mehr sportlich für den internationalen Wettbewerb qualifizieren.

Nationalspieler Paul Drux kann in dieser Saison keine Tore mehr für die Füchse werfen.

Nationalspieler Paul Drux kann in dieser Saison keine Tore mehr für die Füchse werfen.

Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin. Nun ist auch das Endspiel-Turnier um den diesjährigen EHF-Cup in Berlin offiziell abgesagt. „Damit werden die Füchse Berlin das ursprünglich Ende Mai geplante Finalturnier nicht ausrichten“, teilte der Handball-Bundesligist am Freitag mit. Damit gibt es in dem europäischen Wettbewerb in diesem Jahr keinen Titelträger. Wegen der Corona-Pandemie war das Final Four zunächst auf Ende August verlegt worden. Doch auch dieser Termin ist aufgrund der derzeitigen Regeln nun nicht mehr zu halten. Berlin hat alle Großveranstaltungen bis mindestens Ende Oktober untersagt.

Die European Handball Federation (EHF) reagierte mit dem Wettbewerb anders als mit der Champions-League. Diese ist noch nicht abgesagt und soll Ende Dezember in Köln beendet werden. Durch die Absage können sich die Füchse nun nicht mehr sportlich für den internationalen Wettbewerb qualifizieren. In der abgebrochenen Bundesliga waren die Berliner durch die Quotientenregelung in der Abschlusstabelle auf Rang sechs abgerutscht und belegen keinen internationalen Startplatz mehr für die neue Saison.

„Dies ist der nächste wirtschaftliche Schaden für die Füchse, aber aufgrund der Situation leider nicht vermeidbar. Wir werden jetzt einen Antrag stellen, um im nächsten Jahr einen EHF-Startplatz zu bekommen. So erhalten wir die Möglichkeit uns erneut für die Ausrichtung zu bewerben“, sagte Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning.