Handball

Füchse Berlin feiern Last-Minute-Sieg gegen Leipzig

Die Hauptstädter siegten vor 9000 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle gegen den SC DHfK Leipzig mit 29:28 (13:13).

Füchse-Spieler Fabian Wiede beim Torwurf.

Füchse-Spieler Fabian Wiede beim Torwurf.

Foto: dpa

Berlin. Die Füchse Berlin haben ihr letztes Heimspiel des Jahres in der Handball-Bundesliga gewonnen. Am zweiten Weihnachtsfeiertag siegten die Hauptstädter vor 9000 Zuschauern in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle gegen den SC DHfK Leipzig mit 29:28 (13:13). Beste Berliner Werfer in dem Ostderby waren Hans Lindberg mit acht und Fabian Wiede mit sechs Toren.

Neben den schon länger verletzten Torhütern Silvio Heinevetter und Dejan Milosavljev stand auch der vierte Torhüter Fredrik Genz Trainer Velimir Petkovic nicht zur Verfügung. Dafür war U19-Keeper Lasse Ludwig zweiter Mann hinter Martin Ziemer. Die Partie begann zunächst sehr ausgeglichen. Nach sechseinhalb Minuten gingen die Berliner erstmals mit zwei Toren in Führung (5:3).

In dieser Phase glänzte Ziemer mit einigen starken Paraden, und die Füchse bauten ihre Führung auf 9:5 aus. Danach riss aber der Faden. Zu viele Zeitstrafen und eine mangelnde Chancenverwertung ließen den Vorsprung wieder schrumpfen. Zu oft scheiterte man frei an Leipzig-Keeper Joel Birlehm. Kurz vor der Pause glichen die Sachsen wieder zum 13:13 aus.

Nach dem Seitenwechsel setzte sich zunächst das Fehlwurf-Dilemma der Füchse fort, und Leipzig ging wieder in Führung (15:14). Nun liefen die Gastgeber lange einem knappen Rückstand hinterher. Die Entscheidung fiel erst in der Schlussminute: 17 Sekunden vor dem Ende gelang Lindberg mit einem Siebenmeter der Siegtreffer. Den letzten Wurf der Gäste durch Raul Santos parierte Füchse-Keeper Ziemer.