Handball

Kein EM-Ticket für Füchse-Keeper Silvio Heinevetter

Während Füchse-Profi Paul Drux ein EM-Ticket erhält, bleibt Torhüter Silvio Heinevetter außen vor. Seinen Platz bekommt ein Routinier

Silvio Heinevetter (l.) bekommt kein EM-Ticket, sein Berliner Teamkollege Paul Drux hingegen schon.

Silvio Heinevetter (l.) bekommt kein EM-Ticket, sein Berliner Teamkollege Paul Drux hingegen schon.

Foto: Sascha Klahn / Bongarts/Getty Images

Berlin. Paul Drux (24) steht als einziger Profi von Bundesligist Füchse Berlin im vorläufigen deutschen Kader für die Handball-Europameisterschaft. Bundestrainer Christian Prokop berief den Rückraumspieler in sein 17 Spieler umfassendes Aufgebot, verzichtete aber auf Torhüter Silvio Heinevetter (35). Das teilte der Deutsche Handball Bund (DHB) am Freitag mit. Stattdessen bilden Johannes Bitter (37) und Andreas Wolff (28) das Torhüterduo.

„Mit Andreas Wolff und Johannes Bitter haben wir ein Torwartgespann, von dem wir uns eine hohe Stabilität und wichtige Impulse im EM-Turnier erhoffen“, sagte Prokop. Für Heinevetter, der seit den Olympischen Spielen 2016 alle großen Turniere bestritten hatte, blieb wie für Dario Quenstedt vom Bundesliga-Spitzenreiter THW Kiel kein Platz.

Füchse-Profi Wiede fährt ebenfalls nicht zum Turnier

Zuletzt war bekannt geworden, dass der eigentlich fest für die Spielmacher-Position eingeplante Fabian Wiede verletzungsbedingt für das Turnier im Januar 2020 ausfällt. Der 25-Jährige soll für die Füchse zwar noch in den abschließenden Bundesliga-Spielen des Jahres zum Einsatz kommen, sich am 30. Dezember aber einer Schulteroperation bei Nationalmannschaftsarzt Kurt Steuer unterziehen.

Bis spätestens einen Tag vor dem EM-Auftakt am 9. Januar gegen die Niederlande muss Prokop noch einen Spieler streichen. Das Turnier findet in Norwegen, Österreich und Schweden statt.