Handball

EHF-Cup-Auslosung: Füchse treffen auf die Top-Nationen

Die Füchse träumen vom Gewinn des EHF-Pokals in Berlin. Nun stehen die Gruppengegner des Hauptstadtklubs fest.

Kapitän Hans Lindberg (r.) und die Füchse haben im EHF-Pokal große Ziele.

Kapitän Hans Lindberg (r.) und die Füchse haben im EHF-Pokal große Ziele.

Foto: Andreas Gora / dpa

Wien/Berlin.  Die Gruppengegner der vier Handball-Bundesligisten im EHF-Cup stehen fest. Der zweimalige Cup-Gewinner Füchse Berlin bekommt es in der Gruppe C mit PAUC Handball aus Frankreich, Grundfos Tatabanya aus Ungarn und BM Logrono La Rioja aus Spanien zu tun.

„Das ist eine attraktive Gruppe. Mit Frankreich, Spanien und Ungarn sind Topnationen des Handballs vertreten, und daher sind auch tolle Spiele zu erwarten“, sagte Geschäftsführer Bob Hanning nach der Auslosung in Wien: „Wir haben alle nur ein Ziel. Wir möchten gemeinsam mit unseren Fans den Titel im heimischen Fuchsbau zurück nach Berlin holen.“

Die Rhein-Neckar Löwen treffen auf den spanischen Vertreter Liberbank Cuenca, USAM Nimes Gard aus Frankreich und den dänischen Spitzenclub TTH Holstebro.

„Gegen keinen Klub haben die Löwen in ihrer Europapokalgeschichte bisher gespielt. Das werden auch für unsere Fans spannende Duelle“, sagte der sportliche Leiter Oliver Roggisch über die Konstellation in der Gruppe B.

Füchse können als Gruppensieger direkt ins Final Four einziehen

Die MT Melsungen spielt in der Gruppe A gegen Bjerringbro-Silkeborg aus Dänemark, KPR Gwardia Opole aus Polen und wie schon bei der letzten Teilnahme in diesem Wettbewerb in 2017 gegen SL Benfica aus Portugal. Der SC Magdeburg tritt in der Gruppe C gegen HBC Nantes (Frankreich), RK Gorenje Velenje (Slowenien) und Abanca Ademar Leon (Spanien) an.

Die sechs Gruppenspiele finden zwischen dem 8. Februar und 29. März 2020 statt. Sollten die Füchse zu den Gruppensiegern oder den drei besten Zweiten gehören, ziehen sie als Ausrichter direkt in die Endrunde in der heimischen Max-Schmeling-Halle (23./24. Mai) ein. In diesem Fall scheidet der schlechteste Zweite aus, und es gibt nur drei Viertelfinals.

Die Gruppen in der Übersicht:

Gruppe A: MT Melsungen, Bjerringbro-Silkeborg/Dänemark, KPR Gwardia Opole/Polen, SL Benfica/Portugal

Gruppe B: Rhein-Neckar Löwen, Liberbank Cuenca/Spanien, USAM Nimes Gard/Frankreich, TTh Holstebro/Dänemark

Gruppe C: SC Magdeburg, HBC Nantes/Frankreich, RK Gorenje Velenje/Slowenien, Abanca Ademar Leon/Spanien

Gruppe D: PAUC Handball/Frankreich, Grundfos Tatabanya/Ungarn, Füchse Berlin, BM Logrono La Rioja/Spanien.