Handball

Heinevetter führt die Füchse zum Heimsieg

Torhüter Silvio Heinevetter glänzt beim Heimsieg der Füchse Berlin gegen den Bergischen HC mit elf Paraden.

Torwart Silvio Heinevetter stand nur 37 Minuten zwischen den Pfosten, hielt aber elf Bälle.

Torwart Silvio Heinevetter stand nur 37 Minuten zwischen den Pfosten, hielt aber elf Bälle.

Foto: O.Behrendt via www.imago-images.de / imago images/Contrast

Berlin. Ante Covic klatschte anerkennend mit seiner fein säuberlich gefalteten Klatschpappe in die Hand. Der Trainer von Hertha BSC nutzte das fußballfreie Wochenende, um einen Abstecher zu den Füchsen Berlin zu machen. Und sah am Sonntagnachmittag einen hart erkämpften 27:24 (12:11)-Sieg gegen den Bergischen HC. Mit dem sich der Handball-Bundesligist aus der Hauptstadt vor 7353 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle die nächsten zwei Punkte und damit den Sprung auf Tabellenplatz sechs erarbeitete. „So ein schwieriges Spiel habe ich erwartet“, sagte Trainer Velimir Petkovic. „Ich bin stolz auf den Kampf, den meine Jungs geliefert haben.“

Für Herthas Fußballer bleibt allerdings zu hoffen, dass sich Covic nicht allzu viel in Sachen Chancenverwertung abgeguckt hat. An der haperte es bei den Füchsen nämlich vor allem in Halbzeit eins. Bis zum ersten Treffer dauerte es fünfeinhalb Minuten, weil Kevin Struck, Paul Drux und Simon Ernst die ersten drei Würfe neben das Tor setzten. Das Spiel der Füchse wirkte phasenweise hektisch, die Angriffe unpräzise und übereilt. „Gefühlt haben wir heute gut gespielt, nur ein paar freie Würfe zu viel verworfen“, sah auch Spielmacher Fabian Wiede ein.

Kapitän Lindberg erneut bester Werfer der Füchse

Weil aber auch die Gäste vom BHC immer mal wieder an der sicher stehenden Abwehr der Berliner scheiterten, blieb das Spiel eng. Das änderte sich auch in der zweiten Hälfte nicht. Obwohl die Füchse durch Kreisläufer Mijajlo Marsenic zwischendurch auf drei Tore wegziehen konnten (17:14/38. Minute).

Es brauchte erst eine starke Parade von Torhüter Silvio Heinevetter (insgesamt elf bei 37 Minuten Spielzeit) inklusive gut ausgespieltem Tempogegenstoß von Kapitän Hans Lindberg (20:19/47.), mit sechs Treffern erneut bester Füchse-Werfer, ehe die Berliner auf die Siegesstraße einbogen und den dritten Heimsieg in Folge sicherten.

Weiter geht es für die Füchse am Sonntag (20. Oktober, 16 Uhr) beim Aufsteiger Balingen-Weilstetten.