Handball

Die Füchse müssen im Pokal-Viertelfinale nach Melsungen

Die Berliner spielen im Dezember im DHB-Pokal-Viertelfinale in Melsungen. Die Partie ist für Silvio Heinevetter besonders brisant.

Muss mit den Füchsen bei seinem zukünftigen Verein spielen: Torwart Silvio Heinevetter.

Muss mit den Füchsen bei seinem zukünftigen Verein spielen: Torwart Silvio Heinevetter.

Foto: Axel Heimken / dpa

Flensburg. Die Füchse Berlin müssen im Viertelfinale des DHB-Pokals zur MT Melsungen. Das ergab die Auslosung in Flensburg. Brisant wird das Duell vor allem für Füchse-Torhüter Silvio Heinevetter, der auf seinen zukünftigen Verein trifft. Der Keeper wechselt nach der Saison nach Melsungen.

„Wir hätten uns natürlich ein Heimspiel gewünscht. Es ist sehr schade, dass das nicht geklappt hat. Aber das Spiel gegen Melsungen ist ein Spiel auf Augenhöhe, und die Chancen stehen 50:50“, sagte Füchse-Manager Bob Hanning zur Auslosung.

Nach einem spannenden Spiel und einem knappen 31:30 (15:16)-Sieg gegen den SC Magdeburg waren die Füchse Berlin am Dienstag ins Viertelfinale des DHB-Pokals eingezogen.

Hannover gewinnt überraschend in Flensburg

Hier muss Titelverteidiger THW Kiel beim TVB Stuttgart antreten. Die Eulen Ludwigshafen erwarten den TBV Lemgo Lippe. Und im Spitzenspiel erwarten die Rhein-Neckar Löwen den TSV Hannover Burgdorf.

Das Überraschungsteam der Bundesliga aus Niedersachsen (sieben Spiele, sieben Siege) hatte am Donnerstag seinen Höhenflug auch im DHB-Pokal fortgesetzt und der SG Flensburg-Handewitt den nächsten herben Dämpfer verpasst.

Hannover-Burgdorf gewann beim deutschen Meister nach einer imponierenden Vorstellung mit 26:20 (15:9). Überragender Akteur bei Hannover war Torhüter Urban Lesjak mit zahlreichen Paraden. So hatte er allein in der ersten Hälfte eine starke Quote von 47 Prozent gehaltener Bälle.

Letzte Heimniederlage für Flensburg vor einem Jahr

Zu den besten TSV-Torschützen avancierten Rechtsaußen Timo Kastenig und Spielmacher Morten Olsen mit je fünf Treffern. Aufseiten der SG, die in der heimischen Flens-Arena die erste Niederlage auf nationaler Ebene seit dem 17. Oktober 2018 kassierte, traf Jim Gottfridsson am häufigsten (6 Tore).

Das Viertelfinale im DHB-Pokal wird am 3. und 4. Dezember gespielt. Die Endrunde in Hamburg, das Final Four, ist für den 4. und 5. April kommenden Jahres terminiert.