Handball

Füchse hoffen auf die Rückkehr von Kopljar

Marko Kopljar steht 18 Monate nach seinem Achillessehnenriss vor dem Comeback. Am Sonntag könnte er für die Füchse Berlin auflaufen.

Könnte am Sonntag wieder für die Füchse auf dem Feld stehen: Rückraumspieler Marko Kopljar (r.).

Könnte am Sonntag wieder für die Füchse auf dem Feld stehen: Rückraumspieler Marko Kopljar (r.).

Foto: Sport Moments/Gora / picture alliance / Sport Moments

Berlin. Velimir Petkovic gab sich geheimnisvoll. Ob es eine Überraschung im Kader für das Spiel der Füchse Berlin am Sonntag (16 Uhr, Max-Schmeling-Halle) gegen die Eulen Ludwigshafen geben werde? „Vielleicht“, antwortete der Trainer des Handball-Bundesligisten am Dienstag vage. Anders als in der vergangenen Saison, als man angesichts der Verletztenmisere an jedem Spieltag mit einem neuen Ausfall rechnete, hofft der Coach dieses Mal auf eine positive Überraschung.

Marko Kopljar, der letzte Langzeitverletzte der Füchse, könnte am Sonntag wieder zum Team der Berliner gehören. „Es sieht gut aus“, sagte Petkovic. „Er macht einen richtig positiven Eindruck auf mich.“ Ende der Woche soll sich der rechte Rückraumspieler im Mannschaftstraining bewähren, dann wird entschieden, ob der 33-Jährige fit ist für seinen ersten Einsatz im Füchse-Trikot seit 18 Monaten. „Wenn die Ärzte grünes Licht geben, werden wir ihn am Sonntag sehen“, versprach der Trainer.

Nur noch ein Verletzter auf der einst so langen Liste

Im März 2018 hatte sich der Kroate im EHF-Cup-Spiel gegen St. Raphael die Achillessehne gerissen. Es folgte eine lange Leidenszeit, weil die Reha nicht so anschlug, wie sie sollte, der Heilungsprozess dauerte deutlich länger als gedacht. Trotzdem verlängerten die Füchse den im Sommer auslaufenden Vertrag mit dem 2,10 Meter großen Linkshänder – und können vielleicht schon am Sonntag auf seine Verstärkung hoffen.

Damit schrumpft die Verletztenliste der Füchse auf gerade mal einen Ausfall. Mattias Zachrisson wird dem Tabellensechsten nach einer Schulter-OP noch bis Ende des Jahres fehlen. Ansonsten sind alle fit, eine ungewohnte Situation bei den Füchsen. Auch für Trainer Petkovic: „Ich habe 19 Spieler im Training. Hallo? Das ist ja der Wahnsinn.“