Handball

Füchse haben mit Lemgo noch eine Rechnung offen

Die Füchse hoffen am Sonntag beim TBV Lemgo auf den dritten Sieg in Folge. Das Team muss zeigen, dass es die Krise überwunden hat.

Füchse-Kapitän Hans Lindberg und seine Mannschaft wollen in Lemgo die Wiedergutmachung.

Füchse-Kapitän Hans Lindberg und seine Mannschaft wollen in Lemgo die Wiedergutmachung.

Foto: Andreas Gora / picture alliance/dpa

Berlin. Velimir Petkovic hat ein gutes Gedächtnis. Er hat noch genau im Sinn, wie unzufrieden er nach der letzten Begegnung mit dem TBV Lemgo war. „Das ist noch in Erinnerung. Die haben uns damals kalt erwischt“, sagt der Trainer der Füchse Berlin. Das 30:34 Anfang des Jahres beschmutzte auch noch die sonst so makellose Bilanz des Berliner Handball-Bundesligisten – 18 Siege aus 18 Duellen.

Am Sonntag (16 Uhr, Sky) bekommen die Füchse und ihr Coach in Lemgo die Chance auf Revanche. Und die Berliner fahren mit einer Menge Selbstbewusstsein nach Ostwestfalen. „Wir haben zwei Siege in Folge und die Art und Weise, wie wir gewonnen haben, gibt uns Selbstvertrauen“, sagt Petkovic, der aber auch weiß: „Nur mit voller Konzentration und richtiger Einstellung kannst du auswärts was holen.“

Genty unterstützt Lindberg auf Rechtsaußen

Die Aufgabe beim Tabellen-14. wird zur Bewährungsprobe für die Füchse. Der holprige Saisonstart soll einem stabilen Aufwärtstrend weichen, den der Tabellenachte nur mit einem weiteren Erfolg erreichen kann. „Ich habe nie Zweifel gehabt, dass diese Mannschaft funktioniert“, sagt Petkovic, der nur auf die Langzeitverletzten Mattias Zachrisson (Schulter) und Marko Kopljar (nach Achillessehnenriss wieder im Mannschaftstraining) verzichten muss.

Bastien Genty wird – wie schon beim 36:27 gegen Stuttgart vergangenes Wochenende – aus der zweiten Mannschaft hochrücken, um Rechtsaußen Hans Lindberg zu entlasten. „Ich will Hans eine Sicherheit geben, dass er auf der Position nicht alleine ist“, begründet Petkovic die Entscheidung. „Aber er will spielen, will nicht auf der Bank sitzen.“

Denn Kapitän Lindberg weiß genauso gut wie Trainer Petkovic und der Rest der Mannschaft, dass die überzeugende Leistung gegen Stuttgart nur der Anfang war. „Ich will das Spiel gegen Stuttgart nicht überbewerten“, sagt der Coach. „Es gibt noch viele Dinge, die es zu verbessern gilt.“ Um die Krise endgültig vergessen zu machen.