Handball

Füchse ziehen souverän in die zweite Pokalrunde ein

Die Berliner gewinnen deutlich gegen den Zweitligisten Krefeld und hoffen am Sonntag auf den Einzug ins Achtelfinale.

Kapitän Hans Lindberg war mit sechs Toren bester Werfer der Füchse.

Kapitän Hans Lindberg war mit sechs Toren bester Werfer der Füchse.

Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin/Spenge. Mit einem souveränen Auftritt haben die Füchse Berlin am Sonnabend die zweite Runde im DHB-Pokal erreicht. Der Berliner Handball-Bundesligist gewann gegen den Zweitliga-Aufsteiger HSG Krefeld mit 35:22 (19:11) und zog damit in die zweite Runde ein.

Dort trifft die Mannschaft von Trainer Velimir Petkovic an diesem Sonntag (16 Uhr, handball-deutschland.tv) auf den TuS N-Lübbecke (2. Bundesliga), der TuS Spenge (3. Liga) mit 30:18 (12:10) bezwang. Entscheiden die Berliner auch diese Partie für sich, steht der Vorjahreshalbfinalist im Achtelfinale. Das eigentliche Ziel der Füchse ist aber das Final Four, bei dem am 4. und 5. April in Hamburg um den Titel gespielt wird.

Milosavljev beginnt zwischen den Pfosten

Gegen Krefeld präsentierten sich die Berliner spielstärker als noch in der durchwachsenen Vorbereitung. Bester Werfer war mit sechs Treffern Kapitän Hans Lindberg. Auch Tim Matthes und Fabian Wiede beteiligten sich mit fünf Toren am Sieg. „Das war heute eine sehr ordentliche Leistung von uns“, sagte Matthes, der auf Linksaußen überzeugte. „Durch diesen Sieg sind wir gewappnet für die Begegnung am Sonnabend, obwohl wir sicher noch eine Schippe drauflegen können.“

Vor allem aber ließ das erste Pflichtspiel der Saison personell erste Rückschlüsse zu. Trainer Petkovic setzte von Beginn an auf Torhüter Dejan Milosavljev. Der Champions-League-Sieger, der im Sommer von Vardar Skopje in die Hauptstadt gewechselt war, könnte somit auch erste Wahl für die Bundesliga sein.

Ernst feiert sein Debüt im Füchse-Trikot

Während später auch Silvio Heinevetter seine Einsatzzeiten bekam, musste die zweite Tor-Neuverpflichtung Martin Ziemer 60 Minuten auf der Bank ausharren. Für den 36 Jahre alten Zugang aus Hannover könnte die neue Saison am kommenden Wochenende beim Auswärtsspiel in Leipzig (Sonntag, 13.30 Uhr, Sky) auf der Tribüne beginnen.

Rückkehrer Simon Ernst feierte nach 16 Monaten Verletzungspause sein Pflichtspielcomeback, das gleichzeitig sein Debüt für die Füchse war. Nach zwei Kreuzbandrissen will Trainer Petkovic den Rückraumspieler aber noch nicht überfordern. „Wir müssen da mit der Belastungssteuerung vorsichtig sein“, sagte Petkovic.