Handball

Füchse Berlin holen ordentlich Schwung für den Europacup

Der Hauptstadtklub besiegt Eulen Ludwigshafen mit 32:20 (17:11) und erobert wieder Rang sechs. Eine gute Vorbereitung auf den EHF-Cup.

Silvio Heinevetter glänzte mit einigen starken Paraden.

Silvio Heinevetter glänzte mit einigen starken Paraden.

Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin. Auf die Parade folgte der perfekte Wurf. Erst wehrte Silvio Heinevetter den Angriff des Gegners ab. Ein kurzer Blick genügte, um zu sehen, dass das Tor der Gäste leer war. Prompt verließ der Ball auch schon seine Hand und senkte sich auf der anderen Seite des Feldes in die Maschen.

Die 7485 Zuschauer klatschten auf den Rängen der Schmeling-Halle. Heinevetters spektakulärer Treffer zum 14:6 in der 22. Minute war die Vorentscheidung in der Partie gegen Die Eulen Ludwigshafen.

Hans Lindberg bester Werfer mit neun Treffern

Am Ende feierten die Berliner in der Bundesliga einen souveränen 32:20-(17:11)-Erfolg und holten sich in der Tabelle Rang sechs zurück. Bester Werfer war Kapitän Hans Lindberg mit neun Toren.

„Ich freue mich, dass wir wieder Sechster sind“, sagte Füchse-Trainer Velimir Petkovic, „das war eine gute Leistung von uns, und die Jungs hatten die richtige Einstellung.“ Gäste-Trainer Benjamin Matschke räumte ein: „Ein absolut verdienter Sieg für Berlin, die zwölf Tore sind fast schon schmeichelhaft für uns.“

Gelungene Generalprobe für den EHF-Cup

Für die Berliner war es der erhoffte mutige und ermutigende Auftritt, um Schwung zu holen für den nahenden Saison-Höhepunkt. Am Freitag treffen sie im Halbfinale des EHF-Cups in Kiel auf den FC Porto (20.45 Uhr). Gegen die Portugiesen soll der Grundstein für die erfolgreiche Titelverteidigung im zweithöchsten europäischen Klub-Wettbewerb gelegt werden.

Ludwigshafen diente dazu als Zwischenstation. Und der Tabellenletzte bekam sogleich auch den Elan der Gastgeber zu spüren, die von Beginn an in der Partie Regie führten. So geriet die Partie gegen Ludwigshafen zum Schaulaufen für den Eurocup.

„Die Mannschaft hat über 60 Minuten richtig gezogen, das war sehr gut“, sagte Sportkoordinator Volker Zerbe, „fast alle Spieler haben sich in die Torschützenliste eingetragen, das werden wir auch am Freitag in Kiel brauchen.“