Handball

Den Füchsen droht das Niemandsland der Liga

Warum ein Sieg am Sonntag in Minden auch Einfluss auf das Final Four im EHF-Pokal haben könnte.

Paul Drux und die Füchse Berlin hoffen auf ein Ende der Unbeständigkeit.

Paul Drux und die Füchse Berlin hoffen auf ein Ende der Unbeständigkeit.

Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin. Eigentlich waren die Füchse Berlin doch gerade erst ausgestiegen. Aus der Achterbahn, mit der der Handball-Bundesligist durch die Saison rauscht. Doch vor der Partie in Minden am Sonntag (16 Uhr, Sky) stecken die Berliner wieder mittendrin in der so gehassten Berg-und-Tal-Fahrt.

Mit der Niederlage am vergangenen Donnerstag beim Bergischen HC (26:28) haben sich die Chancen auf Platz fünf und damit auf einen internationalen Startplatz in der kommenden Saison arg verschlechtert. Dem Tabellensiebten droht eine rasante Fahrt Richtung Niemandsland der Liga.

Letzte Chance auf einen Europapokalplatz wäre das Final Four

„Wir hören nicht auf zu kämpfen und machen das in Minden wieder gut“, kündigte Rückraumspieler Paul Drux an. Der 24-Jährige weiß aber auch, wie schwierig das nach der jüngsten Pleite wird. „Da geht man nicht unbedingt selbstsicher in so ein Spiel.“ Doch genau das brauchen die Füchse jetzt: Selbstvertrauen.

In knapp zwei Wochen steht das Final Four im EHF-Pokal (17./18. Mai) an. Eine Titelverteidigung dort würde auch den ersehnten Europapokalstartplatz bringen. Allerdings würde auch der Erfolgsdruck steigen, sollten die Füchse in der Liga ihre Achterbahnfahrt nicht stoppen können.