Handball

Wiedes Anruf lässt den Füchse-Trainer aufatmen

Nach Blessuren im Viertelfinal-Hinspiel in Hannover müssen die Berliner Rückraumspieler Fabian Wiede und Paul Drux ins MRT.

Fabian Wiede (l.) lässt sich von Schmerzen in der Ferse nicht aufhalten.

Fabian Wiede (l.) lässt sich von Schmerzen in der Ferse nicht aufhalten.

Foto: Jörg Carstensen / dpa

Berlin. Ein Anruf am Dienstagmorgen reichte, um Velimir Petkovic’ Laune wieder deutlich aufzubessern. Denn der Trainer der Füchse Berlin hatte schlecht geschlafen. „Ich war besorgt“, sagte der 62-Jährige. Besorgt wegen zwei seiner Leistungsträger, die den Erfolg im Viertelfinal-Hinspiel gegen Hannover im EHF-Pokal am Ostersonntag (34:26) nicht ganz schadlos überstanden hatten.

Drux mit Problemen am Handgelenk

Paul Drux und Fabian Wiede waren auf dem Betonboden der Hannoveraner Arena mehrmals hart gefallen. „Fabi ist in der zweiten Halbzeit komisch gelandet, hatte Probleme in der Ferse“, sagte Petkovic. Drux bereiteten Schmerzen am Handgelenk eine schlaflose Nacht. Also ging es für die beiden Rückraumspieler am Dienstagmorgen zum MRT.

„Aber Fabi hat gerade angerufen und gesagt, dass alles in Ordnung ist“, berichtete Petkovic erleichtert. Beide Nationalspieler stehen für das Bundesliga-Spiel in Stuttgart am Donnerstag (19 Uhr, Sky) bereit.

Team präsentiert sich in Hannover in guter Form

Für den Trainer auch deshalb eine Erleichterung, weil sein Team in Hannover doch gerade erst endlich mal wieder eine überzeugende Leistung gezeigt hatte. „Da dachte ich, was kommt jetzt. Wir sind komplett, haben richtig gut gespielt, plötzlich fehlen wieder zwei“, sagte Petkovic. Dass nun eben doch keiner fehlt, soll dazu beitragen, dass es für die Berliner nach vier sieglosen Partien in der Bundesliga endlich wieder zwei Punkte gibt.