Handball

Füchse gewinnen Viertelfinal-Hinspiel im EHF-Pokal

34:26: Der Hauptstadt-Club gewann am Sonntag das Viertelfinal-Hinspiel beim Bundesliga-Konkurrenten TSV Hannover-Burgdorf.

Berlins Bjarki Mar Elisson (l) und Paul Drux jubeln.

Berlins Bjarki Mar Elisson (l) und Paul Drux jubeln.

Foto: Peter Steffen / dpa

Hannover.  Handball-Bundesligist Füchse Berlin hat im EHF-Pokal einen großen Schritt Richtung Final Four in Kiel gemacht. Die Füchse gewannen am Ostersonntag das Viertelfinal-Hinspiel beim Ligakonkurrenten TSV Hannover-Burgdorf überraschend klar mit 34:26 (15:14).

Das Rückspiel findet am kommenden Sonntag in Berlin statt. Bester Berliner Werfer war Hans Linberg mit sieben Toren. Die Füchse waren von Beginn an hellwach und konzentriert. Die Deckung stand und Keeper Silvio Heinevetter zeigte einige starke Paraden. So kam man immer wieder zu einfachen Toren durch schnelle Gegenstöße. Nach fünf Minuten lagen die Gäste bereits 5:1 in Führung. Bis zum 10:5 dominierten die Füchse. Doch einmal mehr vergaben die Berliner anschließend reihenweise hochkarätige Chancen.

So kam Hannover zurück ins Spiel. Keeper Martin Ziemer, in der kommenden Saison im Füchse-Trikot, konnte sich gleich mehrfach auszeichnen. Mit einem 4:0-Lauf waren die Gastgeber wieder dran (9:10). Die Berliner Deckung agierte vor allem gegen den dänischen Weltmeister Morten Olsen zu passiv. Nach 24 Minuten glichen die Hannoveraner dann zum 11:11 aus.

Doch die Füchse zeigten sich davon unbeeindruckt und kamen nach dem Seitenwechsel erneut besser aus der Kabine. Mit einem 4:0-Lauf konnte man sich wieder absetzen. Nun wirkten die Gäste aus der Hauptstadt deutlich abgeklärter. Nach 41 Minuten lagen sie bereits 24:18 vorn. Und dieses Mal ließen sich die Berliner diesen Vorsprung nicht wieder nehmen. Somit geht man mit einem bequemen Polster in das Rückspiel.