Handball

Saisonaus für Jungfuchs Simak

Das Talent der Füchse Berlin wurde an der Schulter operiert und soll zur neuen Saison wieder angreifen.

Frederik Simak spielte in den vergangenen Wochen mit Schmerzen in der Schulter.

Frederik Simak spielte in den vergangenen Wochen mit Schmerzen in der Schulter.

Foto: Marco Wolf / picture alliance / Marco Wolf

Berlin. Die vergangenen Wochen waren schmerzhaft für Frederik Simak. Nicht nur, weil sich die Füchse Berlin in der Handball-Bundesliga schwer taten, der Jungfuchs spielte zudem mit einer Schulterverletzung.

Im Dezember war bekannt geworden, dass sich der 21-Jährige einen Knorpelring in der linken Schulter gerissen hatte. Da eine Operation damals noch nicht zwingend notwendig war, spielte der linke Rückraumspieler weiter. Auch um sein verletzungsbedingt minimiertes Team zu unterstützen. „Frederik hat echt lange durchgehalten, um der Mannschaft zu helfen, doch nun war es medizinisch nicht mehr vertretbar noch länger zu warten“, sagte Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning am Dienstag.

Eingriff in Bonn verlief erfolgreich

Daher folgte am Montag bei Nationalmannschaftsarzt Prof. Dr. Kurt Steuer in Bonn der nun doch erforderliche Eingriff. „Die Operation ist gut verlaufen und daher geht es mir den Umständen entsprechend gut“, sagte Simak. Die Saison ist für den Juniorennationalspieler dennoch beendet. Reha und Genesung werden einige Wochen dauern. „Ich werde meine Verletzung nun gewissenhaft auskurieren, um dann zur neuen Saison wieder angreifen zu können“, sagte Simak.

Den Ausfall der Nachwuchshoffnung können die Füchse zu diesem Zeitpunkt aber auch deshalb verkraften, weil mit Stipe Mandalinic jüngst ein Langzeitverletzter in den Kader zurückgekehrt war.