Handball

Füchse starten mit neuem Mut gegen Leipzig

Die Berliner hoffen auf den ersten Auswärtssieg der Rückrunde und wollen dabei nicht nur Punkte sammeln.

Kreisläufer Rolando Urios verstärkt den Kader der Füchse Berlin für zwei Spiele.

Kreisläufer Rolando Urios verstärkt den Kader der Füchse Berlin für zwei Spiele.

Foto: nordphoto / Engler / picture alliance / nordphoto

Berlin. Es herrschte fast so etwas wie Aufbruchstimmung bei den Füchsen Berlin. Trainer Velimir Petkovic sah optimistischer als zuletzt auf die kommenden Aufgaben, Rolando Urios verstärkt die fast schon verwaiste Position am Kreis, und mit Stipe Mandalinic trainierte sogar ein Langzeitverletzter wieder mit der Mannschaft. Vor dem Duell mit dem SC DHfK Leipzig am Donnerstag (19 Uhr, Sky) hat der Berliner Handball-Bundesligist neuen Mut geschöpft.

Trainer Petkovic sieht Leistungssteigerung

„Wir werden alles tun, damit wir zurück in die Erfolgsspur kommen“, sagt Petkovic. Die hatten die Berliner nach zwei Niederlagen in der Liga und der Pleite am vergangenen Sonntag gegen St. Raphael im EHF-Cup (31:34) zwischenzeitlich verlassen. Doch der Auftritt seiner Mannschaft hatte den Coach trotzdem überzeugt.

„Gegen St. Raphael war das eine ganz andere Leistung, eine ganz andere Einstellung“, sagt Petkovic. „Das war für mich keine Niederlage. Das war für mich wie ein Sieg, weil wir unseren ersten Platz in der Gruppe verteidigt haben, wir haben richtig gekämpft.“

Einsatz von Schmidt und Gojun noch fraglich

Genau diese Einstellung will Petkovic auch gegen Leipzig sehen. Obwohl immer noch fraglich ist, ob Kreisläufer Erik Schmidt (Fersen-Hämatom) und Abwehrchef Jakov Gojun (Windpocken) eingreifen können. Weil mit Johan Koch (Fußverletzung) aber in jedem Fall ein weiterer Kreisläufer ausfällt, haben die Berliner Rolando Urios (ausgeliehen an den 1. VfL Potsdam) in den Kader geholt. „Er bleibt für die nächsten beiden Spiele bei uns“, sagt Petkovic. Der 19-Jährige soll Mijajlo Marsenic entlasten, der gerade der einzig verbliebene Mann am Kreis der Füchse ist.

Übernächstes Wochenende wartet das Pokal-Final-Four

Was nun noch fehlt, ist der erste Auswärtssieg dieser Bundesliga-Rückrunde. „Wir brauchen Punkte, und wir brauchen Selbstvertrauen. Das bekommst du nicht mit Reden, Kritisieren oder Loben. Sondern mit guter Leistung und Erfolgserlebnissen,“ weiß Trainer Petkovic.

Ein Sieg in Leipzig wäre da ein erster wichtiger Schritt. Schließlich wartet noch der Kampf um den Gruppensieg im EHF-Pokal am Sonntag gegen Balatonfüredi (16 Uhr, Schmeling-Halle) auf den Titelverteidiger. Und das Final Four im DHB-Pokal am übernächsten Wochenende (Halbfinale, 6. April, 18.30 Uhr gegen THW Kiel).