Handball

Füchse wahren Chance auf den Gruppensieg

Die Berliner Handballer verlieren zwar im EHF-Pokal in St. Raphael, werden aber für ihren Kampfgeist belohnt.

Kapitän Hans Lindberg traf gegen St. Raphael sieben Mal.

Kapitän Hans Lindberg traf gegen St. Raphael sieben Mal.

Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin. Stark gekämpft, Entscheidung vertagt: Die Füchse Berlin haben am Sonnabend in der Gruppenphase des EHF-Pokals die erste Niederlage hinnehmen müssen. Nur 48 Stunden nach der Heimpleite in der Bundesliga gegen Göppingen (29:33) verloren die Berliner bei St. Raphael mit 31:34 (15:18) und verpassten damit eine Vorentscheidung im Rennen um den ersten Tabellenplatz, der sicher ins Viertelfinale führt. „Hartes Spiel hier. Wir haben uns teilweise gut präsentiert und sind zufrieden, dass wir im direkten Vergleich besser sind als St. Raphael. Das ist natürlich schön, dass wir das schaffen“, sagte Kapitän Hans Lindberg, der mit sieben Treffern bester Berliner Werfer war.

Marsenic kann in Halbzeit noch ausgleichen

Weil die Füchse das Hinspiel mit 33:29 gewonnen hatten und das bessere Torverhältnis als die Franzosen haben, bleibt die Mannschaft von Trainer Velimir Petkovic Tabellenführer und kann sich zum Abschluss der Gruppenphase am kommenden Sonntag in eigener Halle gegen Balatonfüredi KSE (16 Uhr) noch Rang eins erkämpfen.

„Riesen Kampf und ein gutes Spiel meiner Jungs, wenn wir hier 31 Tore machen“, lobte Coach Petkovic, der mit nur 13 Spielern in Südfrankreich angetreten war. Die sichtlich müden Berliner liefen schnell einem Rückstand hinterher, arbeiteten sich aber immer wieder heran. Kreisläufer Mijajlo Marsenic konnte in der zweiten Hälfte sogar ausgleichen (20:20/39. Minute). Am Ende fehlte dann aber doch die Kraft, um den Franzosen noch gefährlich zu werden.