Handball

Füchse siegen im EHF-Cup auch in Spanien

Drittes Spiel, dritter Sieg: Nach ihrem 34:29 in Logroño steigen die Chancen der Füchse auf das Viertelfinale im EHF-Cup.

Weltmeister Hans Lindberg war in Spanien mit sieben Treffern der beste Schütze der Füchse.

Weltmeister Hans Lindberg war in Spanien mit sieben Treffern der beste Schütze der Füchse.

Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin.  Handball-Bundesligist Füchse Berlin bleibt im EHF-Pokal auf Erfolgskurs. Die Berliner gewannen dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit beim spanischen Klub Logroño La Rioja mit 34:29 (15:16) und bleiben mit nun drei Siegen Tabellenführer der Gruppe A. Beste Berliner Werfer waren Hans Lindberg mit sieben und Bjarki Elisson und Jacob Holm mit je fünf Toren. Fabian Wiede und Erik Schmidt trafen je vier Mal.

Die Füchse verzichteten auf den angeschlagenen Paul Drux. Der Nationalspieler laboriert an einer leichten Hüftverletzung. Dafür agierte der schwedische Rechtsaußen Mattias Zachrisson im Rückraum.

Semisch ersetzt Heinevetter im Tor

Die Berliner begannen fahrig und leisteten sich viele Fehler. Dadurch wuchs das Selbstvertrauen der Gastgeber, die fast während der gesamten ersten dreißig Minuten eine kleine Führung hielten. Trainer Velimir Petkovic holte Nationaltorwart Silvio Heinevetter auf die Bank und gab an seiner Statt Malte Semisch viel Einsatzzeit, der seine Sache auch sehr ordentlich machte.

Die Füchse hatten trotzdem auch in der zweiten Hälfte anfangs noch einige Phasen der Unkonzentriertheit. Als sie allerdings in der Abwehr endlich konsequenter zu Werke gingen, den starken Franzosen James Junior Scott (acht Tore bei neun Versuchen in der ersten Hälfte/neun insgesamt) in den Griff bekamen und ihre Chancen entschlossener nutzten, bekamen sie die Kontrolle über das Geschehen. In der 47. Minute hatten sie den Rückstand aufgeholt, gingen 24:23 in Führung und bauten diesen Vorsprung auf fünf Tore aus.

Petkovic: Alle Chancen aufs Viertelfinale

„Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden“, sagte Trainer Velimir Petkovic, „jetzt haben wir alle Chancen auf das Viertelfinale.“ Rückraumspieler Frederik Simak meinte: „Jetzt haben wir drei Siege, und so will man doch im Europapokal starten. In der ersten Halbzeit haben wir in der Abwehr nicht konsequent genug agiert. Doch in den zweiten 30 Minuten haben wir das besser gemacht und konnten so gewinnen.“

Zufrieden war auch Sportdirektor Volker Zerbe: „Wir haben es nach einer nicht so guten ersten Hälfte geschafft, das Blatt noch zu wenden. Der Schlüssel war die Abwehrarbeit im Zusammenspiel mit einem starken Malte Semisch. Deshalb können wir mit den 6:0 Punkten aktuell zufrieden sein, wissen aber auch, dass wir weiterhin an uns arbeiten müssen.“

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