Handball

Füchse-Trainer Petkovic will den Gegner nicht stark reden

Gegen Hannover am Donnerstag legt der Coach der Berliner den Fokus voll auf sein Team. Ausreden will er bald nicht mehr gelten lassen.

Berlins Trainer Velimir Petkovic hofft auf eine bessere Form seiner Spieler in spätestens zwei Wochen.

Berlins Trainer Velimir Petkovic hofft auf eine bessere Form seiner Spieler in spätestens zwei Wochen.

Foto: Andreas Gora / picture alliance/dpa

Berlin. Velimir Petkovic lässt Vorsicht walten. Der Trainer der Füchse Berlin will gar nicht so gern über den Gegner sprechen, der da mit der TSV Hannover-Burgdorf an diesem Donnerstag (19 Uhr, Sky) auf den Handball-Bundesligisten aus der Hauptstadt wartet.

„Wenn ich jetzt sage, dass ich enttäuscht von denen bin, dann motiviere ich die. Die spielen plötzlich mit der richtigen Einstellung und gewinnen gegen uns“, sagte der 62-Jährige über die Niedersachsen, die im Mittelfeld der Tabelle (Rang zwölf) versunken sind.

Kritik an der Chancenauswertung gegen Gummersbach

Und den Gegner stark reden – das soll nun wirklich nicht passieren. „Wichtig ist, dass wir jetzt erfolgreich spielen“, weiß der Coach. Erfolgreich war der Tabellenfünfte zwar schon am vergangenen Sonntag gegen Gummersbach (25:19), aber eben nicht so überzeugend, wie der Trainer das gern gehabt hätte.

Die Chancenauswertung war mangelhaft und so richtig frisch wirkte das Team, das sieben Profis für die WM im Januar abgestellt hatte, auch nicht. „In zehn bis 15 Tagen erwarte ich, dass eine richtig gute Form da ist. Dass die WM-Teilnehmer erholt und im Besitz all ihrer Kräfte sind“, forderte Petkovic.

Schon am Sonnabend geht es im EHF-Cup weiter

Denn die Berliner stecken mittendrin in anstrengenden aber auch richtungsweisenden Wochen - sowohl in der Liga als auch international. Nach der Auswärtspartie bei Hannover geht es schon am Freitagmorgen Richtung Spanien. In Logrono steht dort am Sonnabend (19 Uhr) das Duell mit La Rioja in der Gruppenphase des EHF-Pokals an.