Nach dem 30:34

Volker Zerbe: "So kann man nicht auftreten"

Der Sportliche Leiter der Füchse Berlin, Volker Zerbe, fordert nach der Niederlage gegen Lemgo eine Steigerung.

Volker Zerbe, sportlicher Leiter der Füchse Berlin, während einer Pressekonferenz.

Volker Zerbe, sportlicher Leiter der Füchse Berlin, während einer Pressekonferenz.

Foto: dpa

Berlin. Ziemlich verärgert war Volker Zerbe, sportlicher Leiter der Füchse Berlin, nach dem Auftritt seines Teams bei der überraschenden 30:34-Niederlage in der Handball-Bundesliga in Lemgo. "Wir haben nicht mit der Leidenschaft gespielt, die für ein Bundesligaspiel notwendig ist", kritisierte er den Auftritt.

Die Füchse begannen in Lemgo stark, bauten dann aber genauso stark ab. Ihren Rhythmus fanden sie nicht wieder. "So kann man nicht auftreten", erklärte Nationalspieler Paul Drux selbstkritisch.

Fabian Wiede ist nicht in Form

Zu viele Spieler konnten ihr Leistungspotenzial nicht abrufen. Auch Fabian Wiede, der bei der WM überzeugte hatte, erwischte einen schwarzen Tag. Ihm gelangen nur zwei Tore bei sieben Versuchen. "Er hat die Leistung nicht gebracht wie einige andere auch", sagte Zerbe.

Große Zeit zum Nachdenken bleibt nicht

Schon am Sonntag müssen die Berliner daheim im EHF-Cup gegen die Franzosen von St. Raphael ran (15.00 Uhr). "Sie sind ein europäisches Topteam. Das wird schwer", warnte Zerbe. Der Finalgegner vom letzten Jahr ist für den Titelverteidiger ein alter Bekannter. Sechs Mal stand man sich in den letzten zwei Jahren gegenüber - vier Mal gewannen die Berliner.

"Aber das waren fast immer enge Spiele", bemerkte Drux. Um weiterzukommen, müssen die Heimspiele in der Gruppenphase gewonnen werden. Mit der Leistung aus Lemgo wird das jedoch sehr schwer. Zerbe forderte deshalb: "Wir müssen jetzt schnell die Niederlage analysieren und uns dann deutlich steigern."

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