Handball

Füchse Berlin peilen sechsten Liga-Sieg in Folge an

Die Berliner treten am Sonntag in Magdeburg an. Auf das Publikum sind sie nicht gut zu sprechen - das soll Extra-Motivation freimachen.

Trainer Velimir Petkovic gibt vom Rand Kommandos

Trainer Velimir Petkovic gibt vom Rand Kommandos

Foto: pa

Berlin. Die Füchse Berlin wollen in der Handball-Bundesliga den Abstand auf den Tabellennachbarn SC Magdeburg auf zwei Zähler verringern und den sechsten Pflichtspielsieg in Serie landen. «Ich habe nach dem gewonnen Spiel gegen Aalborg gesagt, bis Weihnachten möchte ich alle Spiele gewinnen. Bis jetzt läuft es nach Wunsch. Ich hoffe, es geht so weiter», sagte Trainer Velimir Petkovic vor der Partie am Sonntag (13.30 Uhr) beim Tabellen-Vierten aus Magdeburg.

Petkovic freut sich sehr auf das Spiel beim Erzrivalen aus Sachsen-Anhalt

«Wir haben einen guten Lauf, gute Laune, einen starken Gegner und 6000 Zuschauer gegen uns», befand der 62-Jährige, der nicht vergessen hat, wie das Magdeburger Publikum die Füchse beim Final Four-Turnier des EHF-Pokals in diesem Jahr ausgebuht hatte. «Wir sind in dieser Halle richtig beleidigt worden. Das war schmutzig, so was habe ich in meiner Karriere noch nie erlebt», schimpfte Petkovic und fügte hinzu: «Das ist Motivation genug für meine Spieler.»

Ähnlich motiviert wie beim Pokal-Coup gegen die Rhein-Neckar Löwen am Dienstag möchte wieder Bjarki Elisson auftreten. Der Isländer verlässt am Ende der Saison die Füchse und geht nach Lemgo. Sein Vertrag läuft aus und er hätte gerne verlängert. Doch der Verein wollte oder konnte ihm noch kein neues Angebot machen. «Ich werde hier jetzt nicht weinen, sondern bis zum Ende der Saison alles geben», sagte der Linksaußen.

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