Handball

Trainer Petkovic: "Haben schwierige Situation überlebt"

Bei den Füchsen melden sich immer mehr Spieler wieder fit - Trainer Velimir Petkovic hat wieder mehr Alternativen im Rückraum.

Foto: pa

Berlin. Die Füchse Berlin scheinen die schwerste Zeit mit vielen Verletzten überstanden zu haben. "Wir haben die schwierige Situation überlebt", sagte ein erleichterte Trainer Velimir Petkovic nach dem hart erkämpften 26:22 (10:8)-Sieg gegen den stark aufspielenden Bergischen HC. Nach dem Sieg im EHF-Pokal-Rückspiel war dies der zweite Pflichtspielsieg in Folge.

"Wir sind auf einem guten Weg", sagte Kreisläufer Johan Koch. Seit drei Partien ist Nationalspieler Fabian Wiede wieder fit. Und für das kommende Spiel beim VfL Gummersbach wird am Donnerstag (19.00 Uhr) Paul Drux zurückerwartet. Dann hat Coach Petkovic wieder mehr Alternativen im Rückraum. Denn gegen den Bergischen HC musste mal wieder der junge Neuzugang Jacob Holm durchspielen. Er war mit sieben Toren erfolgreichster Füchse-Schütze.

Sonderlob für Jacob Holm und Torben Matzken

"Für Holm ist es das erste Jahr Bundesliga, und er ist zum ersten Mal im Ausland. Es ist fast unmenschlich, was wir immer wieder von ihm verlangen", beschrieb Manager Bob Hanning die Rolle des leichtfüßigen Spielmachers. "Im 1:1 ist er über 60 Minuten nicht komplett zu stoppen", lobte der Däne Koch seinen jungen Landsmann.

Doch nicht nur Holm bekam ein Sonderlob, sondern auch der 18 Jahre alten Torben Matzken, der aus der A-Jugend für das Spiel im Rückraum nominiert wurde. "Torben hat uns heute sehr geholfen, vor allem als Fabi und Jacob am Ende keine Kraft mehr hatten", befand Petkovic. Hanning, der den schmächtigen Blondschopf trainiert, attestierte Matzken "zukunftsträchtig" zu sein. Er müsse aber "noch mehr Körper bekommen".

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