Sieg gegen Minden

Jacob Holm führt die Füchse zum ersten Sieg der Saison

Nach der bitteren Auftaktpleite in Göppingen gelang den Füchsen ein knappes 29:27 gegen Minden. Vor allem die Jungen überzeugten.

Jacob Holm

Jacob Holm

Foto: Füchse Berlin

Berlin.  Jung, nervenstark und enorm torhungrig. Im ersten Heimspiel der neuen Handball-Saison zeigten bei den Füchsen Berlin vor allem die Jungen, wie es geht. Jacob Holm (22) und Frederik Simak (20) brillierten beim verdienten 29:27 (16:14)-Erfolg vor 6428 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle und sicherten dem Hauptstadtklub damit die ersten zwei Punkte der neuen Spielzeit. Holm war mit acht Toren erfolgreichster Berliner Werfer, Simak verwandelte insgesamt fünf von fünf Siebenmetern. Malte Semisch (25), ab der 21. Minute für Silvio Heinevetter im Tor, zeigte mit acht Paraden eine starke Leistung. Es war die richtige Antwort nach der bitteren Auftaktpleite in Göppingen (18:21).

„Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen, das hat man gesehen. Ich freue mich für die jungen Spieler, dass sie geglänzt haben“, sagte Cheftrainer Velimir Petkovic. Kurios: Holm, der im Sommer aus Dänemark nach Berlin gewechselt war, war in seiner Heim-Premiere so aufgeregt, dass er sich während der zweiten Hälfte übergeben musste. „Die ganze Eisbox war voll“, sagte Geschäftsführer Bob Hanning, „danach hat er weiter­gespielt, als wäre nichts geschehen.“

Trotz des Heimsiegs lief das Spiel der Füchse ohne die verletzten Fabian Wiede (Fuß), Hans Lindberg (Knie) und Johan Koch (Leiste) noch nicht so ­flüssig. Nach der Pause setzte sich aber die Klasse der Berliner durch.

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