Handball

Lindberg wirft Füchse zum Sieg

Nach dem Europapokal-Triumph festigen die Berliner mit dem 26:20 Platz drei in der Bundesliga.

Hans Lindberg wurde bester Werfer

Hans Lindberg wurde bester Werfer

Foto: pa

Berlin. Die Müdigkeit war den Handballern der Füchse Berlin am Donnerstagabend deutlich anzusehen. Das Europapokal-Wochenende und die anschließende Siegesfeier waren nicht spurlos an den Spielern vorbeigegangen. So war der 26:20 (13:12)-Sieg gegen den vom Abstieg bedrohten TuS N-Lübbecke nicht unbedingt ein handballarischer Hochgenuss. Die Füchse starteten behäbig in das drittletzte Duell dieser Saison, das sie ohne Mattias Zachrisson bestritten. Der Held des EHF-Pokal­finales durfte sich schonen.

Der Rest der Mannschaft mühte sich zunächst gegen den Tabellenfünfzehnten, ging aber mit viel Kampfgeist zu Werke, man wollte auf keinen Fall die Szenerie vom Vorjahr zu wiederholen: Damals verloren die Füchse ihr letztes Heimspiel gegen den abstiegs­bedrohten VfL Gummersbach und gaben damit die Champions-League-Qualifikation aus der Hand.

Dieses Mal holten sie sich vor 6243 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle zwei Punkte und haben damit vorzeitig Platz drei in der Bundesliga gesichert – auch weil der SC Magdeburg parallel 29:31 (14:15) in Erlangen verlor. Auch der Blick nach oben ist weiter möglich. Der Titelverteidiger, die Rhein-Neckar Löwen, unterlagen überraschend 23:24 (15:13) gegen Melsungen und stehen nun punktgleich mit den Füchsen auf Rang zwei.

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