DHB-Pokal

Füchse peilen Final-Four-Einzug an

Die Füchse überzeugten im Europapokal. Nun wollen sie Magdeburg schlagen, um ins Pokal-Turnier einzuziehen.

Trainer Velimir Petkovic gibt seinen Spielern Anweisungen

Trainer Velimir Petkovic gibt seinen Spielern Anweisungen

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Berlin. Trainer Velimir Petkovic (61) war zufrieden. Seine Füchse gewannen mit 34:23 im EHF-Pokal gegen die Spanier von Helvetia Anaitasuna. „Das war ein Pflichtsieg für uns“, sagte Trainer Petkovic. Eine solide Leistung reichte den Berlinern für den dritten Sieg im vierten Gruppenspiel.

Der Sieg gibt Selbstvertrauen für die anstehende Partie gegen Magdeburg. Die Füchse müssen am Mittwoch (19 Uhr) in der Max-Schmeling-Halle einen Sieg einfahren, um ins Pokal-Final-Four einzuziehen. Obwohl nur drei Tage zwischen EHF-Cup und der Pokal-Partie liegen, kann Trainer Petkovic auf die Frische seiner Schlüsselspieler setzen.

Bereits in der ersten Halbzeit gegen Helvetia Anaitasuna sorgte eine deutliche Führung für klare Verhältnisse. So konnte Trainer Petkovic viel durchwechseln und seinen Schlüsselspielern eine Pause geben. „Das war unser Ziel. Unser Programm ist wirklich schwer. Das ist eine enorme Belastung für die Stammspieler“, sagte Kapitän Petr Stochl.

Trainer Petkovic lobt Charakter

Selbst eine Schwächephase zu Beginn der zweiten Halbzeit konnte die Füchse gegen Anaitasuna nicht stoppen. „Nach schwierigen fünfzehn Minuten haben wir Charakter gezeigt und sind wieder zurück ins Spiel gekommen“, fand Petkovic. Einige Baustellen sieht der Trainer aber dennoch in seinem Team - besonders im Rückraum. Auf der Mittelposition durften sich Drago Vukovic, Steffen Fäth und Oliver Milde ausprobieren. Aber es lief noch nicht rund.

Mit dem Erfolg festigten die Füchse Platz zwei in der Gruppe B. Neben den Gruppensiegern kommen auch die beiden besten Gruppenzweiten weiter. Deshalb schielen die Füchse auch noch auf den Gruppensieg. „Das wäre natürlich etwas angenehmer als Platz zwei. Wir werden um ihn kämpfen“, kündigte Stochl an.