Handball

Füchse krönen ihre Aufholjagd mit wichtigem Sieg

Trotz eines zeitweiligen Siebentore-Rückstandes gegen Lugi HF haben die Füchse im Handball-EHF-Pokal einen wichtigen Sieg errungen.

Die Füchse Berlin haben mit einer starken Aufholjagd im zweiten Gruppenspiel des Handball-EHF-Pokals einen wichtigen Sieg errungen. Der Hauptstadtclub gewann am Donnerstagabend trotz eines zeitweiligen Siebentore-Rückstandes bei Lugi HF aus Schweden mit 32:27 (12:16). Nach der Auftaktniederlage gegen St. Raphael haben die Berliner ihre Chance auf das Viertelfinale gewahrt. Hans Lindberg war mit elf Toren bester Füchse-Schütze. Nationalspieler Steffen Fäth steuerte sieben Treffer bei.

Nach einem ausgeglichenem Beginn häuften sich die Fehler bei den Füchsen und sie lagen 5:10 hinten (16.). Im Angriff lief nicht viel zusammen. Nur Rechtsaußen Lindberg überzeugte mit sieben Treffern. Auch die Abwehr mit Petr Stochl im Tor wies einige Lücken auf. Die Schweden bauten ihren Vorsprung gar auf 13:6 (21.) aus. In der anschließenden Auszeit fragte Füchse-Trainer Velimir Petkovic seine Spieler: „Wo ist euer Herz?“

Anschließend fanden sich die Gäste in der Deckung etwas besser zurecht und verkürzten den Rücktand bis zur Pause auf 12:16. Im zweiten Abschnitt setzten die Berliner ihre Aufholjagd fort und kamen durch Marko Kopljars Tor bis auf einen Treffer zum 20:21 heran (44.). Wenig später drehten Neuzugang Johan Koch und Lindberg mit ihren Toren die Partie zur 23:22-Führung. In der Schlussphase bauten die Berliner den Vorsprung noch aus.

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( dpa/mim )