Neuer Füchse-Spieler

Ein Koch soll die Lücke am Kreis der Füchse schließen

Der Däne Koch kommt von Schaffhausen und erhält einen Vertrag bis Saisonende. Er debütiert beim Trainingsstart am Donnerstag in Berlin.

Johan Koch spielte zuletzt bei den Kadetten Schaffhausen in der Schweiz

Johan Koch spielte zuletzt bei den Kadetten Schaffhausen in der Schweiz

Foto: Fotostand / Krause / picture alliance / Fotostand

Berlin.  Bob Hanning ist endlich fündig geworden. Im November klagte der Geschäftsführer der Füchse Berlin noch über die Lücke am Kreis. „Ich bin nicht mal mit einem Kreisläufer in Verhandlung“, beschwerte er sich. Nun ist er doch fündig geworden: Beim offiziellen Trainingsstart am Donnerstag wird Johan Koch dabei sein. Der 27-jährige Däne wechselt vom Schweizer Klub Kadetten Schaffhausen und erhält einen Vertrag bis Saisonende. „Wir freuen uns auf Johan, der Erik Schmidt entlasten kann und jetzt in der Vorbereitung integriert wird“, sagt Hanning.

Seit Ignacio Plaza Jimenez Ende Oktober einen Kreuzbandriss erlitt, hatten die Berliner Handballer in Schmidt nur noch einen Kreisläufer. Mit Abwehrchef Jakov Gojun oder Rechtsaußen Mattias Zachrisson fand Trainer Velimir Petkovic zwar Übergangslösungen, gegen Teams wie Flensburg, Kiel, Mannheim, aber auch Magdeburg oder Hannover-Burgdorf, die über mindestens drei Männer auf dieser Schlüsselposition verfügen, wurde das Defizit aber deutlich.

Um den Tabellenplatz zwei zu verteidigen, hat Hanning nun nachgerüstet. Mit dem 1,90 Meter großen und 110 Kilogramm schweren Koch ist die Personalplanung zur Rückrunde abgeschlossen. Der Däne ist aber auch eine Übergangslösung. Im Sommer wechselt Mijaljo Marsenic nach Berlin. Der 2,03 Meter große serbische Nationalspieler kommt vom Champions-League-Sieger Vardar Skopje. Hanning: „Ich hoffe, dass er unsere neue Nummer eins wird.“