Handball

Füchse besiegen Aufsteiger Coburg 29:23

Erfolg zum Jahresabschluss: Die Füchse haben das letzte Spiel des Jahres gewonnen.

Füchse-TTrainer Velimir Petkovic (Archivbild)

Füchse-TTrainer Velimir Petkovic (Archivbild)

Foto: Ninja Priesterjahn / BM

Die Berliner Handball-Füchse wurden ihrer Favoritenrolle vor 7400 Zuschauern in der Schmeling-Halle gerecht und bezwangen im letzten Spiel des Jahres den HSC 2000 Coburg mit 29:23 (16:12). Dank Silvio Heinevetter musste man nur bis zur 7. Minute (2:3) mit einem engen Spiel rechnen. Aus den Paraden des Füchse-Keepers und seinen langen Pässen auf Matthias Zachrisson wurde schnell ein 9:4 (15.). Der Schwede war zusammen mit Kresimir Kozina auch erfolgreichster Berliner Werfer, beide erzielten fünf Treffer. Nach diesem vorentscheidenden Zwischenspurt hielten die Berliner – später mit einem überragenden Petr Stochl im Tor – die Gäste mit mindestens drei Treffern Abstand auf Distanz.

Das Gros der Mannschaft hat jetzt Pause bis zum 9. Januar, für die Nationalspieler Paul Drux, Steffen Fäth und Silvio Heinevetter hingegen beginnt bereits am Mittwoch die Vorbereitung auf die WM in Frankreich (11. bis 29. Januar). Das erste Heimspiel 2017 bestreiten die Füchse am 15. Februar gegen den Bergischen HC. TheBre

Nach leichten Anlaufschwierigkeiten fanden die Füchse schnell zu ihrem Spiel. In der Anfangsviertelstunde verwertete vornehmlich Rechtsaußen Zachrisson die Zuspiele. Auch das 9:4 erzielte der Schwede (15.), der zunächst den Vorzug vor Hans Lindberg erhalten hatte. Wegen der Langzeitausfälle Fabian Wiede und Drago Vukovic gewährte Trainer Velimir Petkovic den Nachwuchsspielern Christoph Reißky und Kevin Struck längere Einsatzzeiten.

Die Berliner hatten das Spiel gegen biedere Franken auch weiterhin im Griff und gingen mit einer 16:12-Führung in die Pause. In der zweite Hälfte unterliefen den Füchsen einige Abschlussschwächen, die eine frühe Entscheidung verhinderten. Bei schnellen Gegenstößen zeigten sich die Berliner hingegen treffsicher. Häufig leitete Torwart Silvio Heinevetter diese mit einem langen Abwurf ein. Später durfte auch Petr Stochl seine Klasse im Tor beweisen.

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