Handball

Steffen Fäth verlässt die Füchse im Sommer 2018

Vor wenigen Monaten erst ist Steffen Fäth in Berlin angekommen. Doch jetzt unterschrieb der Nationalspieler einen Vertrag bei den Rhein-Neckar Löwen.

Es zieht ihn zurück nach Mannheim: Steffen Fäth (l.) wechselt zu den Rhein-Neckar Löwen. Aber erst 2018

Es zieht ihn zurück nach Mannheim: Steffen Fäth (l.) wechselt zu den Rhein-Neckar Löwen. Aber erst 2018

Foto: Jörg Carstensen / Jödpa

Berlin.  Seit Wochen hatte es sich angedeutet, nun ist die Personalie fix: Steffen Fäth verlässt die Füchse Berlin und wechselt zum deutschen Handball-Meister Rhein-Neckar Löwen nach Mannheim. Allerdings unterschrieb der 26-jährige einen Vertrag von Sommer 2018 bis 2021 – das bedeutet, dass er zunächst seinen Kontrakt in der Hauptstadt erfüllt. „Wir akzeptieren den Schritt“, kommentiert Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning die Veränderung, „Steffen war in seinem Handeln immer transparent. Wir freuen uns jetzt auf eineinhalb schöne Jahre mit ihm.“

Schwerer Krankheitsfall in der Familie

Fäth war erst zum Ende der vergangenen Saison von der HSG Wetzlar zu den Füchsen gekommen, wurde hier aber bisher nicht zum erhofften Leistungsträger. Er wurde im Januar mit der Nationalmannschaft Europameister und holte im August in Rio mit dem deutschen Team Olympia-Bronze.

„Ich werde die Füchse nach dem Ende meines Vertrages aus persönlichen Gründen verlassen, da es in meiner Familie einen schweren Krankheitsfall gibt“, begründete der gebürtige Frankfurter seine Entscheidung, „bei den Löwen kann ich wieder näher an meiner Heimat und bei meiner Familie sein.“ Die schwierige Eingewöhnungszeit in Berlin sei nicht ausschlaggebend gewesen.