Handball-Bundesliga

Füchse verlieren klar gegen die Rhein-Neckar-Löwen

Die Füchse waren beim 25:30 in Mannheim chancenlos. Mit der Niederlage haben die Berliner nun den Anschluss an die Spitze verloren.

Paul Drux (l) und Christoph Reissky von den Füchsen wirkten in Mannheim ratlos

Paul Drux (l) und Christoph Reissky von den Füchsen wirkten in Mannheim ratlos

Foto: Alfred Gerold / dpa

Dämpfer für die Füchse: Mit einer Machtdemonstration haben die Rhein-Neckar Löwen ihre Titelambitionen in der Handball-Bundesliga unterstrichen und den Herausforderer aus Berlin vorerst aus dem Meisterrennen verabschiedet.

Der Titelverteidiger entschied am Sonntag das Topspiel des 12. Spieltages mit 30:25 (18:11) für sich und verbesserten sich mit 20:2 Punkten auf den dritten Tabellenplatz hinter Rekordmeister THW Kiel (22:2) und der SG Flensburg-Handewitt (20:2). Die Füchse verloren mit 19:5 Punkten den Anschluss an das Spitzentrio.

Die Berliner hatten die Startphase komplett verschlafen. Nach zehn Minuten führte der Titelverteidiger aus Mannheim bereits mit 6:2, beim 17:7 (24.) drohte den Füchsen sogar ein Debakel. „Wir haben in der ersten Halbzeit alles falsch gemacht und keine Präsenz gezeigt“, haderte Hans Lindberg mit dem Auftritt vor der Pause.

Der Rechtsaußen war mit sieben Toren bester Werfer bei den Gästen, die in der zweiten Hälfte mehr Widerstand leisteten. Eine Wende konnten sie dem Spiel aber nicht mehr geben, auch weil die Löwen in Alexander Petersson (10), Gudjon Valur Sigurdsson (8) und Kim Ekdahl du Rietz (8) ein überragendes Trio in ihren Reihen hatten.