Rückschlag

Füchse mit überraschender Niederlage bei Aufsteiger Leipzig

Trotz einer klaren Halbzeitführung mussten die Füchse im Hexenkessel von Leipzig noch eine 23:25-Niederlage hinnehmen.

Auch Silvio Heinevetter konnte die Füchse-Niederlage nicht verhindern

Auch Silvio Heinevetter konnte die Füchse-Niederlage nicht verhindern

Foto: Hendrik Schmidt / dpa

Die Berliner Füchse haben im Kampf um einen Europapokal-Platz in der Handball-Bundesliga einen gehörigen Rückschlag kassiert. Der EHF-Pokalsieger unterlag am Freitagabend trotz einer klaren Halbzeitführung mit 23:25 (14:10) bei Aufsteiger DHfK Leipzig und verpasste es, den Vorsprung auf die Konkurrenz auszubauen. Trotz der Niederlage bleiben die Berliner auf Platz fünf. Nationalspieler Fabian Wiede war mit sieben Toren bester Füchse-Schütze.

Die Füchse überstanden die erste Leipziger Druckphase gut. Die Abwehr stand vor einem gut aufgelegten Torwart Silvio Heinevetter kompakt. Bjarki Elisson gelang mit dem 5:3 erstmals eine Zwei-Tore-Vorsprung. Die Füchse spielten routiniert weiter und schafften durch den verwandelten Siebenmeter des auffälligen Torjäger Petar Nenadic eine 9:5-Führung nach 18 Minuten. Leipzig spielte engagiert, vergab aber zu viele gute Gelegenheiten. Die Füchse gingen mit einer verdienten 14:10-Führung in die Pause.

In der zweiten Hälfte verkürzten die Leipziger mit einer 3:0-Serie auf 13:14. Von da an blieb es eng und die Zuschauer in der Halle trieben ihr Team nach vorne. Lukas Binder erzielte das 19:19, und Alen Milosevic gelang mit dem 20:19 gar die erstmalige Führung der Sachsen. Die Füchse wirkten in dieser Phase nervös und ließen das 21:23 von Philipp Weber zu (56.). Von diesem Treffer erholten sich die Berliner nicht mehr.