Handball

Füchse verlieren beim neuen Spitzenreiter Kiel

Ein schlechter Start verdarb den Füchsen in Kiel die geringen Siegchancen. So gewann der THW mit 26:21 gegen die Berliner.

Petar Nenadic (hinten) war mit sechs Treffern noch bester Werfer der Füchse bei ihrer Niederlage in Kiel

Petar Nenadic (hinten) war mit sechs Treffern noch bester Werfer der Füchse bei ihrer Niederlage in Kiel

Foto: Daniel Reinhardt / dpa

Berlin.  Rekordmeister THW Kiel hat erstmals in dieser Saison die Tabellenführung in der Handball-Bundesliga übernommen – und ausgerechnet die Füchse Berlin waren das Sprungbrett dazu. Der Titelverteidiger setzte sich gegen das Team aus der Hauptstadt mit 26:21 (14:10) durch und liegt mit nun 38:6 Punkten zwei Zähler vor den Rhein-Neckar Löwen. Die Mannheimer sind am Wochenende spielfrei und haben ihren nächsten Einsatz erst am Donnerstag gegen die MT Melsungen.

Kiels Torhüter Landin wehrt fast die Hälfte aller Würfe ab

Vor 10.285 Zuschauern legten die Zebras einen Blitzstart auf das Parkett der ausverkauften Sparkassen-Arena. Über 6:1 (8.) eilten die Gastgeber auf 10:3 (18.) davon. Erst danach fanden die Berliner, die in der Anfangsphase THW-Schlussmann Niklas Landin kaum überwinden konnten, allmählich besser ins Spiel. Im Verlauf der zweiten Halbzeit verkürzten sie sogar auf drei Treffer (17:20/46.), doch die Kieler zogen immer wieder das Tempo an und fuhren den letztlich ungefährdeten Heimerfolg ein.

Vor gewohnt großer Kulisse war THW-Kreisläufer Igor Anic mit fünf Toren bester Werfer der Gastgeber, bei den Füchsen traf Petar Nenadic sechsmal, scheiterte allerdings auch mit zwei Siebenmetern an Landin. Der Däne wehrte fast die Hälfte der Bälle ab und trug einen großen Teil zum Sieg bei.