Handball

Füchse nach Sieg bei der Klub-WM auch in Eisenach stark

Im fünften Spiel in acht Tagen ist dem Berliner Handball-Bundesligisten keine Müdigkeit anzumerken. Torjäger Petar Nenadic erzielt elf Treffer.

Füchse-Torhüter Petr Stochl war erneut der große Rückhalt beim Berliner Handball-Bundesligisten. Die Füchse setzten sich in Eisenach klar durch

Füchse-Torhüter Petr Stochl war erneut der große Rückhalt beim Berliner Handball-Bundesligisten. Die Füchse setzten sich in Eisenach klar durch

Foto: DWenck1@wmg.loc / picture alliance / Eibner-Presse

Die Füchse Berlin haben den Schwung vom sensationellen Sieg bei der Klub-WM in die Handball-Bundesliga mitgenommen. Der EHF-Pokalsieger gewann am Sonnabend beim Aufsteiger ThSV Eisenach deutlich mit 40:28 (21:15) und präsentierte sich beim dritten Ligasieg nacheinander in bestechender Form. Mit 6:2-Punkten rückten die Füchse ins obere Tabellendrittel vor.

Beim teilweise groß aufspielenden Hauptstadtklub ragte Peter Nenadic mit elf Toren heraus. Kreisläufer Kasper Nielsen steuerte acht Treffer bei. Es war für die Füchse das fünfte Spiel in acht Tagen, doch von Müdigkeit keine Spur.

Die Füchse übernahmen in der Werner-Assmann-Halle von Eisenach sofort das Kommando und erspielten sich mit dem 7:4 erstmals einen Drei-Tore-Vorsprung. Die Gastgeber mühten sich nach Kräften, doch der Rückstand blieb bestehen. Die Gäste aus der Hauptstadt standen in der Abwehr sicher.

Füchse-Torhüter Stochl zeigt sehr gute Paraden

Klub-WM-Held Petr Stochl bewies im Tor erneut seine Klasse. Im Angriff überzeugte vor allem Nenadic, der in der 23. Minute das 16:12 erzielte. Bis zur Halbzeit bauten die überzeugenden Füchse den Vorsprung zum 21:15 aus.

Im zweiten Abschnitt spielten die Berliner konzentriert weiter und bewiesen weiterhin eine beeindruckende Trefferquote. Das Tore-Polster wuchs gegen die bemitleidenswerten Gastgeber kontinuierlich an. In der 54. Minute traf Füchse-Youngster Fynn-Ole Fitz zum 38:24. Am Ende lagen die Füchse mit zwölf Toren vorn. BM