Ost-Derby in der Bundesliga

Jung-Fuchs Skroblien bekommt in Magdeburg Bewährungschance

Der 21-Jährige hat die Jugend-Mannschaften der Füchse durchlaufen. Jetzt wird er am Mittwoch im Ost-Derby in Magdeburg als Linksaußen der Berliner spielen.

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Seit 2009 ist Dagur Sigurdsson Trainer der Füchse, und in den fünf Jahren hat er eine Partie besonders schätzen gelernt: das Ost-Derby gegen den SC Magdeburg. „Diese Begegnung hat einfach den Derbycharakter, ich mag es, dort zu spielen“, sagt der Trainer des Berliner Handball-Bundesligaklubs vor der Partie am Mittwoch beim SCM (20.15 Uhr, Sport1). Die letzten 13 Spiele gegen Magdeburg haben die Berliner gewonnen, nach dem Ausfall der beiden Linksaußen Fredrik Petersen und Colja Löffler (beide Knie) reisen die Füchse als Tabellensechster aber nicht als Favorit zum -fünften. Sigurdsson: „Wir haben eine gute Serie, jetzt haben wir eine neue Herausforderung, gehen die Sache aber positiv an.“

Auf der linken Außenbahn wird Tom Skroblien seine Bewährungschance erhalten. Der 21-Jährige entstammt dem eigenen Nachwuchs. „Er ist ein guter Junge“, sagt Geschäftsführer Bob Hanning, „ich mache mir keine Sorgen, dass er das nicht packen könnte.“ Coach Sigurdsson trifft mit SCM-Trainer Geir Sveinsson auf einen alten Bekannten. Die beiden Isländer spielten zusammen bei Valur Reykjavik und in der Nationalmannschaft. „Geir war lange mein Vorbild“, sagt Sigurdsson. Für die Zeit des Derbys spielt diese Freundschaft jedoch keine Rolle.