Handball

Füchse Berlin im Champions-League-Achtelfinale

Es ist der größte Erfolg der Vereinsgeschichte: Mit einem 28:27-Erfolg der Berliner Füchse gegen den dänischen Club aus Bjerringbro-Silkeborg ziehen die Handballer in das Achtelfinale der Champions League ein.

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Die Füchse Berlin haben den Einzug ins Achtelfinale der Handball-Champions League perfekt gemacht. Am letzten Spieltag der Gruppenphase setzte sich das Team aus der Hauptstadt mit 28:27 (14:13) gegen den dänischen Club Bjerringbro-Silkeborg durch. In einem spannenden Spiel schafften es die Berliner, in der Schlussphase den Erfolg zu sichern und damit für den größten Erfolg der Vereinsgeschichte zu sorgen.

Die meisten Treffer der Gastgeber vor 8816 Zuschauern in der Berliner Max-Schmeling-Halle erzielte Nationalspieler Sven-Sören Christophersen (8). Sekunden vor dem Ende sah der Rückraumspieler wegen eines taktischen Fouls die Rote Karte. Zuvor musste der dänische Abwehrchef Kasper Nielsen wegen einer Tätlichkeit gegen Christophersen ebenfalls vom Platz (54.). Nicolaj Nielsen (7/1) traf am häufigsten für Silkeborg.

Die Füchse fanden nur schwer in die Partie und lagen mehrmals in Rückstand. Erst am Ende der ersten Halbzeit steigerten sich die Gastgeber. Ihre Nervosität konnten die Berliner jedoch nie ablegen. Zudem leistete sich der Hauptstadtclub viele Fehler in der Offensive. Das bestraften die Dänen eiskalt und führten in der 42. Minute mit

21:17. Maßgeblichen Anteil an der Führung der Dänen hatte ihr starker Torüter Niklas Landin.

Doch die Berliner kamen noch einmal zurück. Aufbauend auf einer deutlich aggressiveren Deckung und Torhüter Silvio Heinevetter glichen die Hausherren zunächst in der 51. Minute zum 25:25 aus und lagen drei Minuten vor dem Abpfiff mit 28:27 in Front.