Handball

Füchse stürmen souverän ins Pokal-Achtelfinale

Die Handball-Füchse aus Berlin sind locker ins Achtelfinale des DHB-Pokals eingezogen. Der Hauptstadtklub gewann am Abend bei Zweitligist HG Saarlouis deutlich mit 39:28.

Foto: picture-alliance / Eibner-Presse

Die Füchse waren der haushohe Favorit und sie gaben sich auch keine Blöße. Berlins Handballer setzten sich in der dritten Runde des DHB-Pokals mit einem klaren 39:38 (18:12) beim Zweitligisten HG Saarlouis durch. Bester Werfer war Youngster Evgeni Pevnov mit sieben Treffern vor Bartlomiej Jaszka (6).

Sehr viel unterschiedlicher hätten die Voraussetzungen vor diesem Achtelfinale des DHB-Pokals nicht sein können. Für den Zweitligisten, die Handball-Gemeinschaft Saarlouis, war das Spiel ein Feiertag, für die Füchse wohl eher eine lästige Pflicht angesichts des prallen Terminkalenders. Eine Zwischenstation nach dem knisternd intensiven 33:37 gegen Atletico Madrid in der Champions League nur zwei Tage zuvor und dem Besuch des ungeschlagenen Bundesliga-Tabellenführers THW Kiel am kommenden Sonntag (17.30 Uhr, Schmeling-Halle). Ein Zwischenstopp, bei dem man sich nicht blamieren durfte – gegen ein Team, das im Duell mit dem Champions-Ligisten aus der Hauptstadt nichts zu verlieren hatte. „Wir wollen das genießen“, hatte Kapitän Danijel Grigic vor dem Spiel gesagt.

Sollte Grigic heimlich darauf gehofft haben, dass der Pokal mal wieder seine eigenen Gesetze haben würde – er dürfte schnell ernüchtert gewesen sein. Sven-Sören Christophersen und Torsten Laen eröffneten den Torreigen, Markus Richwien legte nach – 6:1 (6.). Anerkennenswert, dass sich Saarlouis nicht entmutigen ließ und auf 6:8 (13.) verkürzte. Die Füchse setzten sich aber erneut ab, führten bald 14:8 (20.) und gingen mit einer 18:12-Führung in die Pause.

Auch im zweiten Durchgang kam Saarlouis nicht in den Verdacht, Handball-Geschichte zu schreiben. Die Füchse auch nicht, sie beließen es angesichts der nächsten Aufgaben bei einem klaren, nie gefährdeten Sieg. „Wir konnten Kraft sparen“, freute sich Manager Bob Hanning, „und waren trotzdem souverän.“