Handball

Füchse Berlin trennen sich von Wilczynski

Am Ende der Saison ist für Konrad Wilczynski Schluss beim Handball-Bundesligisten Füchse Berlin. Der Verein wird den Vertrag mit dem einstigen Torschützenkönig der Bundesliga nicht verlängern.

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Die Personalplanungen des Handball-Bundesligisten Füchse Berlin schreiten weiter voran. Nach den Vertragsverlängerungen mit Torhüter Silvio Heinevetter und Kreisläufer Torsten Laen gab der Berliner Bundesligist am Donnerstag die Trennung von Konrad Wilczynski zum Saisonende bekannt. Geschäftsführer Bob Hanning und Trainer Dagur Sigurdsson teilten dem Linksaußen mit, dass sein Vertrag im Sommer nicht verlängert wird.

Wilczynski spielt seit 2005 bei den Füchsen und war mit 237 Treffern in der Aufstiegssaison Torschützenkönig der Bundesliga. Nach einer Verletzung bei der Europameisterschaft im Januar und der Verpflichtung des Kroaten Ivan Nincevic hatte der 28-Jährige zuletzt nur geringe Spielanteile. „Er hat immer vollen Einsatz gezeigt und alles gegeben und ich bin mir sicher, dass wir mit seiner Hilfe die Saisonziele erreichen können“, lobte Hanning den Einsatz des Österreichers.

Nach den beiden ersten Rückrundenspielen gegen den TSV Hannover- Burgdorf und beim TuS N-Lübbecke wird Wilczynski zur österreichischen Nationalmannschaft reisen. Er steht im Kader für die Weltmeisterschaft ab 13. Januar in Schweden. „Das ist ein tolles Highlight und ich freue mich schon sehr auf die WM in Schweden, dort wollen wir dann natürlich die Hauptrunde erreichen“, sagte Wilczynski. Über seine berufliche Zukunft hat er sich noch keine Gedanken gemacht. „Für die kommende Saison suche ich eine neue Herausforderung, werde mich damit aber erst nach der WM beschäftigten“, sagte er.