Handball-Arena

Die Füchse Berlin wollen nicht in die O2 World

Mit ihrem ersten Spiel in der O2 World stellten die Füchse Berlin in dieser Saison gleich einen Zuschauerrekord auf. Doch nun ist es entschieden: Das Zuhause des Handball-Bundesligisten bleibt die Max-Schmeling-Halle.

Die Füchse Berlin werden in den nächsten drei Jahren alle Heimspiele der Handball-Bundesliga in der Max-Schmeling-Halle austragen. Dies bestätigte Geschäftsführer Bob Hanning am Montag. In dieser Saison waren die Füchse noch für drei Top-Partien in die wesentlich größere O2 World, Heimstätte der Eisbären Berlin und von Alba Berlin, umgezogen.

"Wir haben gründlich sämtliche Vor- und Nachteile beider Hallen gegeneinander abgewogen“, erklärte Hanning. „In der Schmeling-Halle sind wir die klare Nummer eins. Wir müssen uns nicht mit anderen Teams abstimmen und die Spielpläne von drei verschiedene Sportarten unter einen Hut bringen.“

Mitte Januar hatte Hanning wegen drohender Preiserhöhungen für die Eintrittskarten in der Max-Schmeling-Halle noch angekündigt, man wolle in der kommenden Saison häufiger in der O2 World spielen.

Hanning, der von einer „Entscheidung für die Schmeling-Halle und nicht gegen die O2 World“ sprach, schloss aus, für Spitzenspiele wieder in die größere Arena umzuziehen. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, alle Heimspiele in einer Halle auszutragen. Ein ständiger Wechsel zwischen beiden Hallen kam für uns als langfristige Lösung nicht in Frage, da wir den Fuchsbau als feste Heimat etablieren wollen.“

Die Premiere der Füchse in der O2 World im Oktober war ein großer Erfolg gewesen. Die Halle war mit 14.800 Fans ausverkauft - Zuschauerrekord für die Bundesliga-Hinrunde. Am 10. April geht es in der O2 World gegen den Meister THW Kiel.