Formel 1

Mick Schumacher absolviert erste Testkilometer im Ferrari

Zwölf Jahre und vier Monate nach dem letzten Rennen von Michael Schumacher sitzt nun Mick Schumacher im Ferrari.

Mick Schumacher bereitet sich auf seinen ersten F1-Test für Ferrari auf dem Bahrain International Circuit in Sakhir vor.

Mick Schumacher bereitet sich auf seinen ersten F1-Test für Ferrari auf dem Bahrain International Circuit in Sakhir vor.

Foto: Hassan Ammar, dpa

Mick Schumacher (20) hat seine ersten Testkilometer in einem Formel-1-Boliden absolviert und ist damit in die Fußstapfen seines Vaters Michael getreten. Zwölf Jahre und vier Monate nach dem letzten Rennen des Rekordweltmeisters in einem Ferrari drehte Schumacher junior in Bahrain seine Runden im SF90. Er sammelte damit Daten für die Scuderia mit ihren Top-Piloten Sebastian Vettel und Charles Leclerc.

Erst Formel-2-Debüt nun Testfahrt für Ferrari

Drei Tage nach seinem Formel-2-Debüt fuhr Mick Schumacher um 9.10 Uhr (Ortszeit) erstmals auf die Strecke, an der ihn Mutter Corinna unterstützte. Eine Gratulation zum Debüt in der Königsklasse schickte Ferraris Rivale Mercedes. „Das ist ziemlich cool“, schrieb das Weltmeisterteam bei Twitter: „Es ist etwas Besonderes, den Namen Schumacher wieder auf einem Formel-1-Auto zu sehen.“

Mick Schumacher gehört zur Ferrari Driver Academy

Schumacher, der im vergangenen Jahr die Formel-3-Europameisterschaft gewann, gehört seit Mitte Januar zur Ferrari Driver Academy. Am Mittwoch testet er im Alfa Romeo, der von einem Ferrari-Motor angetrieben wird. Schumacher profitiert dabei auch vom strengen Regelwerk: An zwei der insgesamt vier Testtage während der Saison müssen die Teams einen Nachwuchsfahrer einsetzen, der weniger als zwei Formel-1-Grand-Prix bestritten hat.

Michael Schumacher war von 1996 bis 2006 Ferrari gefahren und hatte fünf seiner sieben Formel-1-Titel mit der Scuderia gewonnen. Sein Sohn kam in den ersten 90 Minuten des ersten Testtages auf 13 Runden, die schnellste absolvierte er in 1:35,411 Minuten und war damit deutlich langsamer als Max Verstappen im Red Bull. Der Formel-1-Mitfavorit fuhr zunächst 1:31,830 Minuten.