Nach Ski-Unfall

Schumacher wird langsam aus dem künstlichen Koma geholt

Rund fünf Wochen nach seinem schweren Skiunfall wird der Ex-Formel-1-Fahrer Michael Schumacher aus dem künstlichen Koma geholt. Das bestätigte seine Managerin. Wie lange das dauert, ist unklar.

Foto: Jens Büttner / dpa

Rund fünf Wochen nach seinem schweren Skiunfall wird Formel-1-Ex-Weltmeister Michael Schumacher aus dem künstlichen Koma geholt. Das Narkosemittel werde reduziert, damit der Aufwachprozess beginnen könne, erklärte seine Managerin am Donnerstag.

Dieser Aufwachprozess könne sehr lange dauern“, teilte Sabine Kehm in einem offiziellen Statement mit. Es sei ursprünglich „die klare Absprache zwischen allen Beteiligten“ gewesen, „diese Information zum Schutz der Familie erst zu kommunizieren, wenn sich dieser Prozess konsolidiert hat“. Über Zwischenschritte werde man „keine Auskunft geben“.

Darüber hinaus, so heißt es in dem Statement weiter, bitte Schumachers Familie „erneut um Respekt für ihre Privatsphäre, das Arztgeheimnis und darum, die behandelnden Ärzte nicht in ihrer eigentlichen Arbeit zu stören. Gleichzeitig möchte sie sich nochmals für die weltweite Anteilnahme bedanken.“

Schumacher hatte bei einem Skiunfall am 29. Dezember im französischen Meribel ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten und war seither von den Ärzten in der Uniklinik Grenoble im künstlichen Koma gehalten worden.