Meister in Spiellaune

Den Eisbären Berlin gelingt Sieg Nummer fünf in Serie

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Marcel Stein
Eisbären-Stürmer Leonhard Pföderl erzielt gegen Straubing drei Tore.

Eisbären-Stürmer Leonhard Pföderl erzielt gegen Straubing drei Tore.

Foto: Eibner-Pressefoto/Uwe Koch / picture alliance / Eibner-Pressefoto

Die Eisbären Berlin setzen sich gegen den Vierten aus Straubing mit 4:1 durch und verkürzen den Abstand auf Platz zehn.

Berlin.  Dieser 13. Platz klebt wie Teer an den Eisbären Berlin. So lange tölpelte der Titelverteidiger durch die Deutsche Eishockey Liga (DEL), dass die Folgen nur schwer zu beseitigen sind. Doch langsam scheint es eher eine Frage der Zeit zu sein, wann der Meister diesen Rang verlässt. Das derzeit beste Team der DEL setzte seine Serie fort und gewann zum fünften Mal in Folge. Die Berliner bezwangen den Tabellenvierten Straubing vor 9724 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena problemlos mit 4:1 (2:0, 1:0, 1:1) und verkürzten den Abstand auf Platz zehn und das Pre-Play-off auf nun fünf Zähler.

Die Eisbären, die auf den gesperrten Yannick Veilleux verzichten mussten, begannen die Partie nach dem rauschhaften 6:4 gegen Wolfsburg am Sonntag eher ruhig und kontrolliert. Es waren sogar die Gäste aus Niederbayern, die zunächst mehr Offensive auf das Eis brachten. Dabei aber einmal nicht aufpassten und den Berlinern einen Konter erlaubten. Den verwertete Leonhard Pföderl zur Führung (10.). Damit hatte der Stürmer, der lange brauchte, um nach einer Verletzung seine Form zu finden, im vierten Spiel in Folge getroffen.

Eisbären-Stürmer Pföderl mit Hattrick

Das war aber noch nicht alles, was der 29-Jährige am Mittwochabend zu bieten hatte. Kurz nach dem 1:0 ließ der Angreifer in Überzahl das 2:0 nach einer schönen Kombination folgen (12.) – sein sechster Treffer in den jüngsten vier Auftritten. Pföderls Tore führten dazu, dass die Eisbären immer besser wurden. Sie spielten schnell, kombinierten flüssig, waren ideenreich und kamen zu weiteren Chancen. Doch plötzlich tauchte JC Lipon vor dem EHC-Tor auf. Aber Juho Markkanen, der nach längerer Pause wieder zwischen den Pfosten stand, parierte sicher (25.).

Vielleicht ein entscheidender Moment in dieser Partie, fast im Gegenzug machte Pföderl seinen Hattrick perfekt, erzielte das 3:0 im Nachsetzen (26.). Die Berliner bestimmten anschließend die Partie, ließen dem Gegner kaum Zeit oder Raum, waren stets gefährlich. Die Tigers, gegen die die Eisbären bislang alle drei Hauptrunden-Partien zuvor verloren hatten und die hinter den Berlinern das aktuell beste Team in den vergangenen fünf Partien waren, fanden keine Mittel, sich der Spiellaune des EHC zu entziehen. Dafür gab es dann mit dem 4:0 durch Marco Nowak (46.) die Quittung, die trotz des Ehrentreffers durch Travis St.Denis (54.) nicht weniger deutlich ausfiel für Straubing.

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