Eisbären Berlin

Eisbären Berlin: Pflichtsieg des Meisters beim Aufsteiger

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Blaine Byron (l.) zeigt auch in Bietigheim seinen Wert für die Eisbären Berlin und erzielt den Siegtreffer.

Blaine Byron (l.) zeigt auch in Bietigheim seinen Wert für die Eisbären Berlin und erzielt den Siegtreffer.

Foto: Hansjürgen Britsch / picture alliance / Pressefoto Baumann

Die Eisbären Berlin gewinnen auch ihr fünftes Auswärtsspiel in der DEL. In Bietigheim setzt sich der Titelverteidiger mit 4:2 durch.

Bietigheim/Berlin. Zum allerersten Mal waren die Eisbären Berlin am Sonntag in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zu Gast in der Nähe von Stuttgart. In Bietigheim sind die Steelers daheim, der erste sportliche Aufsteiger in die Eliteklasse seit 15 Jahren. Doch die ungewohnte Umgebung konnte den Titelverteidiger nicht davon abhalten, das inzwischen Gewohnte zu tun. Auch im fünften Auswärtsspiel der Saison holten die Eisbären in fremder Halle alle drei Zähler. Gegen den Außenseiter gewann der Meister mit 4:2 (0:1, 2:0, 2:1).

Damit hält das Team von Trainer Serge Aubin den Anschluss an die Spitzengruppe der Liga, in der dem EHC trotz starker Präsentationen auswärts daheim noch kein Sieg gelang. Auch in Bietigheim taten sich die Berliner lange schwer, mussten sogar einem Rückstand hinterherlaufen. Mitchell Heard hatte in Überzahl getroffen (19.). Doch ab dem zweiten Drittel kontrollierten die Eisbären die Partie gegen mutig mitspielende Gastgeber. So gelang es den Berlinern, die Partie mit einem Doppelschlag schnell zu drehen. Yannick Veilleux glich aus (27.), Zach Boychuk traf zum 2:1 (29.).

Dienstag spielen die Eisbären Berlin gegen Lugano

Anschließend ging es in der schwungvollen Partie oft hin und her, dabei ließen die Berliner eine Reihe von Gelegenheiten aus. „Die Chancenverwertung kann auf jeden Fall noch besser sein“, sagte Stürmer Manuel Wiederer. Allerdings konnte Blaine Byron im letzten Abschnitt dennoch auf 3:1 erhöhen (54.). Zwar erzielte der frühere EHC-Profis Brendan Ranford noch das 3:2 (55.), doch mit dem Treffer von Matt White zum 4:2 (58.) war der Erfolg gesichert.

Schon am Dienstag geht es für die Berliner weiter. Sie treten im vorletzten Gruppenspiel der Champions Hockey League gegen den HC Lugano an (19 Uhr, Mercedes-Benz Arena), haben aber nur noch theoretische Chancen auf den Einzug in das Achtelfinale.

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( BM )