Hertha BSC

Herthas Training wird jetzt praxisorientierter

Marcel Stein
Hertha-Trainer Pal Dardai freut sich über die virtuelle Unterstützung der Fans.

Hertha-Trainer Pal Dardai freut sich über die virtuelle Unterstützung der Fans.

Foto: Swen Pförtner / dpa

Die Berliner gehen mit guter Stimmung in die Vorbereitung auf das schwierige Spiel gegen den FC Augsburg.

Berlin. Hertha BSC steht zusammen, in guten wie in schlechten Zeiten. Das verdeutlichte am Dienstag beim Training ein großes Banner, das am Zaun auf dem Schenckendorffplatz prangte. „Mit Kampf und voller Leidenschaft – gemeinsam zum Klassenerhalt“ stand darauf, es sollte die Nähe der Fans des Fußball-Bundesligisten trotz des coronabedingten Abstandes dokumentieren. „Großen Dank an die Fans“, sagte danach auch Trainer Pal Dardai in einer virtuellen Medienrunde: „Wir haben das große Logo gelesen. Das ist top für die Hertha-Familie.“

Der steht am Sonnabend gegen Augsburg eine schwere Prüfung bevor, der 15. der Tabelle braucht nach neun Spielen endlich wieder einen Erfolg. Dardai bereitet sein Team diesmal weniger theoretisch auf die Partie gegen den 13. vor. „Wir haben in den vergangenen Wochen viele taktische Sachen gemacht. Jetzt wird es sehr viel um eins gegen eins, zwei gegen zwei, Zweikampfführung, Kopfballspiel, zweite Bälle und Reaktionsschnelligkeit gehen“, so der Coach.

Hertha-Trainer Dardai erwartet ein Kampfspiel gegen Augsburg

Es folgt also der praktische Teil, die zielgenaue Präparation auf das, was auf die Berliner gegen die Schwaben zukommt: „Ein Kampfspiel“, wie Dardai ahnt. Der Start in die Woche verlief dabei aufmunternd für den Trainer. Alle Profis hätten sehr gut mitgezogen. „Ich musste nicht viel eingreifen. Die Jungs wissen, was los ist.“

Nach Wochen mit Gegnern aus der oberen Tabellenhälfte geht es nun gegen ein vermeintlich schwächeres Team. Das erhöht den Druck auf die Berliner, die nur einen Punkt vor einem Abstiegsplatz rangieren. Gut zu wissen also, dass die Fans ihr Team unterstützen, selbst wenn sie am Sonnabend nicht im Station sein dürfen.

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