Eisbären Berlin

Die Eisbären Berlin verlieren zum dritten Mal in Folge

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Marcel Stein
Die Eisbären Berlin um Mark Olver (r.) hatten alle Hände voll zu tun gegen Wolfsburg.

Die Eisbären Berlin um Mark Olver (r.) hatten alle Hände voll zu tun gegen Wolfsburg.

Foto: Andreas Gora / dpa

Die Eisbären Berlin holen gegen die Grizzlys Wolfsburg ein 0:2 auf, unterliegen aber 2:3 nach Verlängerung.

Berlin. Der Bundestrainer schaute vorbei in der Mercedes-Benz Arena. Was gerade in dieser Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL) besonders viel Spaß macht. Denn junge Spieler drängen in die Liga, Talente wie Haakon Hänelt (17) bei den Eisbären Berlin etwa. Ihn konnte Toni Söderholm im Spiel gegen die Grizzlys Wolfsburg beobachten. Er sah aber auch, wie die Berliner sich an den Gästen abarbeiteten, teils unglücklich spielten, teils ungestüm. Das brachte den Eisbären die dritte Niederlage am Stück ein, 2:3 (0:0, 1:2, 1:0, 0:1) verlor der Tabellenführer der Gruppe Nord nach Verlängerung.

Knapp eine Woche zuvor hatten die Niedersachsen dem EHC die erste Heimniederlage der Saison zugefügt. Seitdem läuft es eher schleppend beim Team von Trainer Serge Aubin. Seine Mannschaft fühlte sich gefordert, den Vorsprung in der Tabelle nicht weiter abschmelzen zu lassen, die Berliner begannen schwungvoll, schossen oft aufs Tor. Doch weil sie nicht trafen, wollten sie zunehmend mit dem Kopf durch die Wand. Während Wolfsburg ruhig blieb und wartete, bis Anthony Rech völlig frei vor dem EHC-Tor stand und traf (23.).

Müller bringt die Eisbären Berlin in die Verlängerung

Das beeindruckte die Berliner, sie wurden unsicherer in den Zweikämpfen, ihnen unterliefen einige Missverständnisse. Mit dem 0:2 durch Garrett Festerling in Überzahl nahm das Spiel seinen unvermeidlichen Lauf (29.). Doch ein Powerplay brachte die Eisbären zurück in die Partie, Zach Boychuk verkürzte nach guter Kombination (38.), seine Mannschaft fasste wieder Mut und agierte konzentrierter. Jonas Müller gelang der Ausgleich (44.).

Anschließend hatten beide Teams Gelegenheit, das Spiel für sich zu entscheiden. Da dies jedoch nicht gelang, ging es wie schon in der Vorwoche in die Verlängerung. Dort nutze Pekka Jormakka einen Fehler von Marcel Noebels zu einem Alleingang und traf zum Sieg der Gäste. (65.). Damit verloren die Berliner alle vier Hauptrundenduelle der beiden Kontrahenten.

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