Eisbären Berlin

Eisbären Berlin mit hartem Spielplan in der nächsten Runde

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Stürmer Mark Zengerle (r.) geht mit den Eisbären Berlin am Dienstag wieder auf Torejagd.

Stürmer Mark Zengerle (r.) geht mit den Eisbären Berlin am Dienstag wieder auf Torejagd.

Foto: Andreas Gora / dpa

Gleich dreimal müssen die Eisbären Berlin gegen die Süd-Teams an zwei aufeinanderfolgenden Tagen spielen.

Berlin. Lange hielt sich die Deutsche Eishockey Liga (DEL) bedeckt, was den Spielplan für die nächste Phase der Saison anging. Doch bislang lief alles überaus gut, lediglich zwei Spiele mussten Corona-bedingt verschoben werden. Das hat die DEL dazu bewogen, den ursprünglichen Plan beizubehalten und die Nord- sowie Südgruppe nach der regionalen Doppelrunde im zweiten Teil der Hauptrunde zu verzahnen. Ab Mitte März treten die Nord- und Süd-Klubs in einer einfachen Runde mit Hin- und Rückspiel gegeneinander an, bevor das Play-off im Modus „Best of three“ folgt.

Für die Eisbären Berlin hält der Spielplan nach den ersten 24 Partien im Norden ein knackiges Programm bereit gegen die Süd-Teams. Zwischen dem 21. März, wo zum Auftakt Augsburg empfangen wird, und dem 18. April, wo das Duell in Augsburg das Ende der Runde bildet, muss die Mannschaft von Trainer Serge Aubin 14 Partien absolvieren. Dreimal stehen zwei Spiele an aufeinanderfolgenden Tagen auf dem Plan. „Das wird auf jeden Fall eine Herausforderung. Da ist es wichtig, alle an Bord zu haben“, sagt Aubin. Zwei dieser Doppelduelle finden auswärts statt, was den Eisbären wegen der lagen Busreisen trotz der sportlichen Anstrengung logistisch entgegenkommt.

Interessantes Duell der Eisbären gegen Wolfsburg am Dienstag

Der Trainer beschäftigt sich derzeit allerdings nicht sonderlich mit den Duellen gegen den Süden. Auch im Norden wartet auf den Tabellenführer noch harte Arbeit. Zwar konnten die Berliner zuletzt fünf Spiele in Folge gewinnen, mit meist sehr klaren Resultaten. Doch am Dienstag kommt Wolfsburg in der Merceds-Benz Arena (20.30 Uhr, Magentasport) – und damit das Team, gegen das der EHC zuletzt verloren hat. Ende Januar hieß es in Wolfsburg 4:6. „Es wäre gut, das zu korrigieren“, sagt der Trainer.

Allerdings war der Erfolg gegen die Eisbären für die Niedersachsen selbst der Startschuss zu einer Serie, seither gewannen sie sogar sechs Partien hintereinander. „Sie spielen sehr gut, laufen viel, kämpfen hart. Das wird interessant“, so Aubin vor dem Duell gegen den Vierten. Sollten beide Teams ihre Positionen behalten, wäre dies sogar die Ansetzung im Viertelfinale, denn die erste K.o.-Runde wird noch gruppenintern ausgetragen, bevor am dem Halbfinale Nord- gegen Süd-Teams um den Einzug in das Finale kämpfen.

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