Eisbären Berlin

Die Eisbären Berlin sind jetzt die Scharfschützen der Liga

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Marcel Stein
Die Eisbären Berlin (weiß) schießen die meisten Tore in der DEL. In Köln waren es diesmal sechs.

Die Eisbären Berlin (weiß) schießen die meisten Tore in der DEL. In Köln waren es diesmal sechs.

Foto: Joerg Niebergall/Eibner-Pressefo / picture alliance / Eibner-Pressefoto

Mit dem 6:1 gegen die Kölner Haie sind die Eisbären Berlin die treffsicherste Mannschaft der DEL. Fünfter Sieg in Serie.

Berlin. Die Treffsicherheit der Eisbären Berlin beeindruckte in den vergangenen Spielen. 6:1, 4:1, 6:1 hieß es zuletzt, wenn die Hauptstädter in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) antraten. Damit schoss sich das Team von Trainer Serge Aubin nicht nur an die Spitze der Gruppe Nord, sondern verschaffte sich ein komfortables Polster vor der Konkurrenz. Das baute der EHC auch am Freitag in Köln aus, gegen die Haie gewannen die Berliner diesmal mit 6:1 (4:1, 1:0, 1:0) – und sind damit nun die Mannschaft mit den meisten Toren (67) in der gesamten DEL.

Es hätten durchaus noch mehr Treffer sein können, die Eisbären ließen gegen ihren früheren Trainer Uwe Krupp noch eine ganze Reihe an Chancen aus. Dennoch war es gerade die derzeit bewundernswerte Effizienz, die den Berlinern den Weg zum fünften Erfolg in Serie und zum dritten Auswärtssieg hintereinander ebnete. Im ersten Drittel drehten sie damit ein Spiel in ihre Richtung, in dem ein selbstbewusster Kontrahent nach jüngst vier Siegen in fünf Partien mit viel Elan gut Druck aufbaute und durch Julian Chrobot in Führung ging (4.).

Eisbären-Stürmer Noebels baut seinen Klub-Rekord aus

Gegen den Fünften glich der EHC durch Lukas Reichel in Überzahl aus (11.). Stellungsfehler der Kölner nutzen Giovanni Fiore (16.) und Leonhard Pföderl (17.) eiskalt aus. Matt White erhöhte nach einem schnellen Angriff auf 4:1 (20.). Während die Eisbären sehr konzentriert agierten, wirkten die Haie wie überfahren von der Selbstverständlichkeit, mit der die Berliner ihr Programm abspulten. Zach Boychuk traf in Überzahl noch vor der Hälfte der Spielzeit zum 5:1 (25.).

Dieses Tor leitete einmal mehr Marcel Noebels ein, der damit auch im 15. Spiel in Folge Scorerpunkte sammelte und seinen Klub-Rekord ausbaute. „Nachdem wir ein bisschen wacklig angefangen haben, ist das Endergebnis sehr gut. Der schnelle Ausgleich war wichtig für uns, das Überzahlspiel hat uns geholfen“, sagte White nach der Partie, in der Kris Foucault mit dem dritten Überzahl-Treffer der Eisbären den Endstand (43.) markierte.

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